Die EG begrüßt die Aufnahme Albaniens in die einzigartige Eurozone

Die EG begrüßt die Aufnahme Albaniens in die einzigartige Eurozone


Die Entscheidung des Europäischen Zahlungsverkehrsrates für Montenegro und Albanien, dem geografischen Raum des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums beizutreten, wurde von der Europäischen Kommission begrüßt.

Diese Entscheidung wird von Brüssel als ein Schritt vorwärts auf dem Weg zur europäischen Integration betrachtet, wodurch Tirana und Podgorica als die ersten Länder gelten, die dem Erweiterungsprozess am nächsten stehen. Dies sei, so das Team von Ursula Von Der Leyen, ein praktisches Beispiel für die Wirkung des Wachstumsplans, einer EU-Initiative zur Beschleunigung der sozioökonomischen Integration des Westbalkans in die EU.

Damit erhalten Albanien und Montenegro schrittweise Zugang zu bestimmten Bereichen des EU-Binnenmarktes. Durch die Entscheidung des European Payments Council können die Zahlungsdienstleister dieser beiden Länder von der Reduzierung der Kosten für Banktransaktionen profitieren.

Dieser Schritt ebnet den Weg für die Erleichterung von Finanztransfers in Euro durch ein im Rahmen des IPA-Instruments finanziertes und von der Weltbank umgesetztes Projekt, das weiterhin die Vorbereitung von Zahlungsdienstleistern in Montenegro und Albanien unterstützen wird.

Das European Payments Council ist ein unabhängiger, gemeinnütziger internationaler Zusammenschluss von 81 Zahlungsdienstleistern, der 2002 von der europäischen Bankenbranche gegründet wurde, um europäische Instrumente für elektronische Zahlungen in Euro zu entwickeln. Heute nehmen rund 4.000 Banken und andere Zahlungsdienstleister am European Payments Council teil.

Seitdem ermöglichen diese Systeme jedes Jahr über 50 Milliarden Transaktionen in 36 Ländern.

/ar

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