Fünf Jahre nach dem tragischen Erdbeben vom 26. November 2019, bei dem 51 Bürger ihr Leben verloren und über 1000 weitere verletzt wurden, sind die Folgen, die das Erdbeben hinterließ, in vielen Familien noch immer spürbar.
Der Wiederaufbauprozess gilt noch nicht als abgeschlossen, da die Arbeiten in einigen Teilen des Landes und in zwei größeren Stadtteilen der Hauptstadt fortgesetzt werden.
Mittlerweile werden viele Familien weiterhin mit der Mietprämie behandelt.
Die stellvertretende Premierministerin Belinda Balluku hat einige Zahlen zu den Ergebnissen des Wiederaufbaus vorgelegt.
Konkret wurden bisher 5.524 Einzelhäuser und 6.139 neue Wohnungen geliefert und 167 Schulen in den betroffenen Gebieten wieder aufgebaut.
Thumana ist ein neu rekonstruiertes Viertel, zusammen mit den Vierteln in Vorë und zwei in Tirana, der Straße „5 Maji“ und „Kombinat“.
Der Wiederaufbau ist der teuerste Prozess, den der Staatshaushalt je getragen hat, auch wenn auf der Geberkonferenz im Februar 2020 ein Fonds in Höhe von 1,1 Milliarden Euro von geschätzten rund 1 Milliarde Schäden gesichert werden konnte.
Doch die Pandemie führte dazu, dass der Haushalt die Hauptlast dieses Prozesses trug, während der Wiederaufbau von Bildungseinrichtungen mit EU-Mitteln erfolgte.
Den Daten aus dem Staatshaushalt zufolge scheint der Wiederaufbauprozess im Jahr 2026 abgeschlossen zu sein. Dies liegt daran, dass für das Jahr 2027 keine Ausgabenmittel vorgesehen sind.
Auch für die nächsten zwei Jahre sind im Haushalt 5 Milliarden Lek für den Wiederaufbau vorgesehen.
Eine Reihe von Gemeinden waren von den Schäden des verheerenden Erdbebens betroffen, darunter Tirana, Durrësi, Vora, Shijaku, Kurbin, Rrogozhina./vizionplus.tv
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