Der Waffenstillstand wird verletzt, 11 Tote im Libanon nach israelischen Angriffen

Der Waffenstillstand wird verletzt, 11 Tote im Libanon nach israelischen Angriffen


Israel hat den größten Angriff gegen den Libanon verübt, seit die Seiten vor einer Woche einen Waffenstillstand vereinbart hatten, wobei mindestens elf Menschen getötet wurden.

Der Angriff erfolgte, nachdem die libanesische militante Gruppe Hisbollah eine Flut von Projektilen abgefeuert hatte, um vor angeblichen Verstößen gegen die israelische Waffenruhe zu warnen.

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Die Hisbollah ist eine vom Iran unterstützte Gruppe, die von den Vereinigten Staaten zur Terrororganisation erklärt wurde. Die Europäische Union betrachtet nur den militärischen Flügel der Gruppe als terroristisch, nicht jedoch den politischen.

Der Beschuss war der erste der Hisbollah gegen israelische Streitkräfte, seit beide Seiten letzte Woche einen 60-tägigen Waffenstillstand vereinbart hatten.

Das äußerst anfällige Abkommen fordert ein Ende der Kämpfe, die vor mehr als einem Jahr zwischen der Hisbollah und Israel begonnen haben – inmitten eines sich verschärfenden Konflikts, der durch den verheerenden Krieg zwischen Israel und der Hamas in Gaza angeheizt wird.

Auch die Hamas wird von den USA und der EU als Terrorgruppe angesehen.

Der gewählte US-Präsident Donald Trump hat die sofortige Freilassung der von der Hamas in Gaza festgehaltenen israelischen Geiseln gefordert und in den sozialen Medien erklärt, dass die Gruppe hohe Kosten zahlen werde, wenn die Geiseln nicht bis zu seinem offiziellen Amtsantritt im Januar freigelassen würden.

Es wurde nicht klargestellt, ob Trump mit einer direkten Beteiligung des US-Militärs am israelischen Krieg in Gaza gedroht hat. Die USA haben Israel während des fast 15-monatigen Konflikts erhebliche militärische und diplomatische Unterstützung geleistet.

Der Krieg in Gaza brach nach Hamas-Angriffen im Süden Israels im Oktober letzten Jahres aus, bei denen mehr als 1.200 Menschen getötet und mehr als 240 Geiseln genommen wurden.

Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden sind infolge der israelischen Vergeltungsoffensive im Gazastreifen mehr als 44.000 Menschen getötet worden.

Die Vereinten Nationen warnen davor, dass die Situation in Gaza apokalyptisch ist und dass die Zivilbevölkerung am meisten unter dieser Situation leidet./ REL

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