Die Generalsekretärin des Regional Cooperation Council (RCC), Majlinda Bregu, eröffnete eine viertägige Führungskräfteschulung zum Gemeinsamen Regionalen Markt (CRM) für Vertreter der Parlamente und Ministerien der Länder des sechs Westbalkans.
In ihrer Eröffnungsrede betonte Bregu die Bedeutung regionaler Integration und Zusammenarbeit als Instrumente für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt der Region. „Der neue Plan für den Westbalkan, die zweite Phase des Gemeinsamen Regionalmarktes, wurde in diesem Jahr beschlossen. Europäische Integration, regionale Zusammenarbeit und lokale Agenden sind miteinander verbundene Prozesse, die sich gegenseitig verstärken. CRM ist eine Denkweise und ein Prozess, der immer neue Dinge mit sich bringt“, sagte sie.
Bregu wies auf die Bedeutung von Schulungen für den Kapazitätsaufbau hin und fügte hinzu, dass das Hauptziel darin bestehe, Staatsbeamte mit den Fähigkeiten auszustatten, diese Prozesse zu verknüpfen und zu stärken. „Durch diese vier Tage intensiven Trainings wollten wir jedem die Fähigkeiten vermitteln, den roten Faden zu finden, der all diese Prozesse vereint“, fügte sie hinzu.
Schulung für Regionswechsler
Die Schulung mit dem Titel „Building the Regional Common Market: Executive Training for Western Balkans Change Makers“ wurde vom Albanian Centre for Competitiveness and International Trade (ACIT) und dem Albanian Centre for European Policy (ACEP) mit Unterstützung des RCC organisiert . Ziel war es, den Teilnehmern Wissen und praktische Fähigkeiten zu vermitteln, um CRM zu unterstützen und sein Potenzial zur Stärkung der wirtschaftlichen Integration und regionalen Zusammenarbeit zu nutzen.
Was ist CRM?
Der Gemeinsame Regionalmarkt (CRM) ist ein an die Standards der Europäischen Union angepasster regionaler Rahmen, der darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, Barrieren zu beseitigen und die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Ländern des Westbalkans zu stärken. Dieser Markt ist ein wichtiger Schritt hin zur vollständigen Integration in den EU-Binnenmarkt.
Die zweite Phase des CRM, die auf dem Berliner Prozessgipfel am 14. Oktober 2024 genehmigt wurde, umfasst die Umsetzung der vierjährigen Aktionspläne, die vom RCC in Zusammenarbeit mit den Verwaltungen des Westbalkans, regionalen Partnern und der Europäischen Kommission entwickelt wurden.
Ein Schritt in Richtung europäischer Integration
Am Ende der Schulung wird von den Teilnehmern erwartet, dass sie zur Förderung der wirtschaftlichen Integrationsbemühungen und zum Abbau von Hindernissen beitragen, die die Zusammenarbeit in der Region behindern. Das CRM bleibt eine Schlüsselinitiative, um den Fortschritt der westlichen Balkanländer auf dem Weg zur Integration in die Europäische Union zu beschleunigen.
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