Nach Deutschland und Österreich hat auch Griechenland seit dem Sturz der Regierung Bashar al-Assad beschlossen, Asylanträge von Syrern auszusetzen.
Griechische Medien berichten, dass der griechische Staat sich darauf vorbereitet, Entscheidungen über Asylanträge von Syrern einzufrieren.
Etwa 9.000 Asylanträge aus Syrien sind beim Ministerium für Migration und Asyl in Griechenland anhängig.
Daher wartet der griechische Staat in dieser Angelegenheit auf Anweisungen der Europäischen Union.
Laut der griechischen Zeitung soll Nikolaos Panagiotopoulos, ein Mitglied des griechischen Regierungskabinetts, Kontakt mit dem neuen EU-Kommissar für Inneres, Magnus Brunner, aufnehmen.
Wir erinnern daran, dass Deutschland heute (9. Dezember) bekannt gegeben hat, dass die Anträge von mehr als 47.000 Menschen weiterhin ausstehen, während Berlin auf mehr Klarheit über die Lage in Syrien wartet.
Österreich habe außerdem alle Asylanträge syrischer Staatsbürger ausgesetzt und werde die bereits genehmigten Anträge nach dem Sturz des Regimes von Präsident Baschar al-Assad prüfen, teilte das Innenministerium des Staates mit.
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