Papst Franziskus hat dem Bundespräsidenten eine Botschaft der Unterstützung für den blutigen Anschlag gestern Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg geschickt, bei dem fünf Menschen getötet und rund 200 verletzt wurden.
In der vom Vatikan veröffentlichten Botschaft sagt der Papst, er sei „schockiert über die Nachricht des Angriffs“.
Er sagt, dass er „allen dankt, die sich in dieser schwierigen Zeit engagieren und die Betroffenen unterstützen“.
Deutsche Beamte bestätigten zuvor, dass unter den fünf Menschen, die letzte Nacht bei dem blutigen Angriff auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg getötet wurden, auch ein neunjähriges Kind war.
Bei dem Angriff seien 200 Menschen verletzt worden, teilten die Behörden mit, 41 von ihnen seien in ernstem Zustand.
Bundeskanzler Olaf Scholz versprach eine gründliche Untersuchung des schweren Angriffs.
Auf einem Weihnachtsmarkt in der deutschen Stadt Magdeburg raste ein Auto in eine Menschenmenge und tötete mindestens fünf Menschen, darunter ein neunjähriges Kind.
Nach Angaben der Polizei betrat der Verdächtige den Markt durch einen Eingang, der für Krankenwagen oder andere Einsatzfahrzeuge reserviert war.
Der Verdächtige, der gestern Abend festgenommen wurde, ist nach Angaben des deutschen Innenministers ein 50-jähriger saudischer Psychiater mit „islamfeindlichen“ Ansichten.
Das Motiv für den Angriff ist jedoch noch unklar. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt, bestätigt der Beamte
Beamte berichten, dass derzeit über 200 Menschen verletzt sind, während die Zahl der Todesopfer weiterhin bei fünf liegt.
Beamte warnen jedoch, dass „es nicht ausgeschlossen ist, dass diese Zahlen steigen“. Eine saudische Quelle teilte Reuters mit, dass Saudi-Arabien die deutschen Behörden vor dem Angreifer gewarnt habe, nachdem er auf seinem persönlichen Konto auf X extremistische Ansichten gepostet hatte, die Frieden und Sicherheit bedrohten.
Der Spiegel berichtete, der Verdächtige habe Sympathien für die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD) zum Ausdruck gebracht. Zur Quelle der Information machte die Zeitung keine Angaben.
Die deutsche Zeitung FAZ berichtete, sie habe den Verdächtigen im Jahr 2019 interviewt und ihn als Anti-Islam-Aktivisten beschrieben.
„Menschen wie ich, die eine islamische Vergangenheit haben, aber nicht mehr gläubig sind, stoßen hier weder auf Verständnis noch auf Toleranz seitens der Muslime“, wurde er zitiert.
„Ich bin der größte Islamkritiker der Geschichte. Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie die Araber“, sagte er.
Bundeskanzler Olaf Scholz traf am Samstagmorgen in Magdeburg ein.
Seine Sozialdemokraten liegen in Umfragen vor den Neuwahlen am 23. Februar hinter der AfD und der führenden konservativen Opposition zurück.
Join The Discussion