Rumänien und Bulgarien sind ebenfalls offiziell Vollmitglieder des Schengen-Freizügigkeitsraums geworden und schließen sich den Ländern der Europäischen Union sowie mehreren anderen Ländern an, deren Einwohner sich ohne Passkontrolle frei bewegen können.
Um Mitternacht explodierte ein Feuerwerk am Himmel im bulgarisch-russischen Grenzgebiet, als die Innenminister Bulgariens und Rumäniens symbolisch die Barrieren der Freundschaftsbrücke über die Donau entfernten.
Dieser Grenzübergang ist eine wichtige Transitroute für den internationalen Handel.
„Das ist ein historischer Moment“, sagte der bulgarische Premierminister Dimitar Glavchev.
„Von Griechenland im Süden über Finnland im Norden bis nach Portugal wird es möglich sein, ohne Grenzen zu reisen.“
Die Kontrollen an den See- und Luftgrenzen für diese beiden Länder wurden seit März 2024 abgeschafft, die Landkontrollen wurden jedoch fortgesetzt, bis Österreich sein von ihm genutztes Veto nicht aufgab, da es Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit einer verstärkten Migration illegaler Personen äußerte.
Die Grenzen zwischen Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg wurden 1985 abgeschafft. Der Schengen-Raum umfasst heute 25 der 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.
Irland und Zypern sind keine Mitglieder des Schengen-Raums./rel
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