Der Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, strebt einen weiteren Sieg bei den Wahlen am 9. Februar an.
In kosovarischen Medien sagte Kurti, dass die Regierungskoalition und seine Partei davon ausgehen, dass sie bei den Wahlen am 9. Februar das Ergebnis von vor vier Jahren übertreffen werden. Kurtis Aussagen erfolgen, während seine Partei Vetëvendosje sich gegen die Teilnahme der kosovarisch-serbischen Partei „Lista Serbe“ am Rennen ausgesprochen hat.
Trotz des Widerstands von Vetëvendosje hat die Wahlkommission in Pristina an diesem Montag die serbische Liste auf den Stimmzettel gesetzt.
Um mehr über die Wahlvorbereitungen im Kosovo und die Debatte über die serbische Liste zu diskutieren, war die Analystin Ylli Hoxha in der zentralen Nachrichtenausgabe um 19:00 Uhr auf Vizion Plus mit Aleksandër Furxhi zu Gast.
Herr Hoxha sagte, dass es der Vetëvendosje-Bewegung gelingen werde, die Wahlen am 9. Februar zu gewinnen.
Der Analyst fügte hinzu, dass die Situation im Norden des Kosovo immer noch eine ungewöhnliche Situation sei, als er die Explosion vor einem Monat erwähnte.
Vollständiges Interview:
Kurti wünscht sich hervorragende Beziehungen zwischen Pristina und den Vereinigten Staaten von Amerika. Was ist im Jahr 2025 Neues zu erwarten?
Hoxha: Sogar Kosovo erlebt, wie jedes andere Land der Welt, die Angst vor der Rückkehr von Trump, der sich durch Undurchdringlichkeit in seinen außenpolitischen Möglichkeiten auszeichnet. Wir sind von dieser Angst weder ausgenommen noch immun. Kurti teilt das Gleiche. Das Kosovo wartet sehnsüchtig auf den Tag von Trumps Rückkehr und seiner Gelegenheit, die Außenpolitik zu ändern, genau wie Taiwan, die Ukraine und viele andere Länder darauf warten. Der Beginn von Trumps Amtszeit wird für das Kosovo eine Herausforderung sein, insbesondere für die Koordination mit den USA und deren Rolle in diesem Zusammenhang.
Der Norden des Kosovo bleibt ein Hotspot. Welche Entwicklungen gibt es?
Hoxha: Wir befinden uns in einer unklaren Situation. Vor nicht mehr als einem Monat und ein paar Tagen kam es zu einer Explosion. Dies ist keine normale Situation. Die Serben könnten versuchen, den Beginn von Trumps Amtszeit dazu zu nutzen, Kosovo als destabilisiertes Land zu behandeln. Diese Angst spiegelt sich auch in den Justizinstitutionen im Kosovo wider, die außerordentliche Arbeit leisten müssen, um eine solche Eskalation zu verhindern. Wie wird die politische Ausrichtung sein? Wir wissen es immer noch nicht. Wir müssen warten, informieren und unsere Richtlinien im Einklang mit dieser neuen Politik ausrichten, die voraussichtlich eine Herausforderung darstellt. Wir können damit rechnen, dass sich die Situation schnell verschlechtert oder eine neue Richtung einschlägt.
Wie werden die Wahlergebnisse vorhergesagt?
Hoxha: Eines ist sicher: Die Selbstbestimmungsbewegung wird die erste politische Einheit im Land sein. Allerdings gibt es viele Zweifel, ob das Ziel von 500.000 Stimmen erreicht wird. Vetëvendosje wird jedoch einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Unternehmen behalten. /vizionplus.tv
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