Dies sind Dritero Agollis Originalmanuskripte während des kreativen Prozesses des Romans „Der Glanz und Fall des Genossen Zylo“, einem der kraftvollsten satirischen Werke seiner Zeit.
Zum ersten Mal kann die Öffentlichkeit die Seiten genau betrachten, auf denen dieses satirische Werk entstand, das für die damalige Zeit sehr gewagt schien. Unter den mit Bleistift geschriebenen Zeilen, mit Streichungen, Korrekturen und Randnotizen zeigt sich Dritero als der Mann, der nach dem richtigen Wort sucht, der vor Schmerz lacht und die Absurdität der Realität in Kunst übersetzt.
Die Ausstellung enthält auch Notizblöcke, in denen die Entstehung des Romans beginnt, die Zeitschrift Hosten aus dem Jahr 1972, in der er erstmals veröffentlicht wurde, Originalkorrespondenzen zu den persönlichen Gegenständen des Schriftstellers, die den Menschen nach der Arbeit näher bringen.
Für den Direktor dieser Institution sind diese Manuskripte wie ein Fenster in seinem kreativen Geist, in dem „Zylo“ zum ersten Mal atmet, nicht nur als Charakter, sondern als Metapher einer Zeit, die nie ganz abgeschlossen war.
Die Schenkung dieser Originaldokumente erfolgte durch die Tochter von Dritero, Elona Agolli, und machte das Museum zu einem Ort, an dem die Erinnerung atmet und die Werke von Dritero auch heute noch gelebt werden./Vizionplus.tv
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