Beim Mord an dem italienischen Geschäftsmann in Tepelena stellt sich der mutmaßliche Täter der Polizei

Beim Mord an dem italienischen Geschäftsmann in Tepelena stellt sich der mutmaßliche Täter der Polizei


Der mutmaßliche Täter des Mordes an dem italienischen Geschäftsmann in Tepelena, Kamber Sulcaj, hat sich der Polizei gestellt.

Die Nachricht wurde für Vizion Plus vom Journalisten Esido Barkaj bestätigt.

Der italienische Geschäftsmann Edoardo Sarchi wurde am 27. September in Salari, Tepelena, getötet.

Ereignisdynamik

Den Ermittlungen zufolge fuhr Kamber Sulcaj mit seinem Auto in Richtung seiner Farm, die nicht weit vom Ort des Vorfalls entfernt lag.

Auf der Straße stieß er mit dem Fahrzeug zusammen, in dem sich Gazmend Braçi mit einigen Freunden befand. Aufgrund der langen eingeschalteten Lichter kam es zwischen ihnen zu einer heftigen verbalen Auseinandersetzung, begleitet von Beleidigungen und Beschimpfungen.

Nach der verbalen Auseinandersetzung machte sich Gazmend Braçi auf den Weg zu seiner Wohnung in Salari, doch Sulcaj folgte ihm angeblich von hinten.

Braçis Auto hatte eine Panne und er rief seinen Vater, Eqerem Braçi, an, um ihm zu helfen.

Letzterer fuhr mit zwei Autos in Richtung des Ortes, an dem sich der Geschäftsmann Sarchi befand. Sobald sie ankamen, wurde auf sie abgefeuert. Eine der Kugeln traf den Italiener, der wenig später an starken Blutungen starb.

Sulcaj schoss mehrere Minuten lang weiter und hinderte die Menschen am Verlassen, während er das Auto anschließend in einem Waldstück versteckte.

Die Polizei vernahm außerdem zwei Zeugen, die zu diesem Zeitpunkt auf einem Motorrad vorbeifuhren. Sie behaupteten, den Konflikt und die Schüsse gehört zu haben, konnten die Personen jedoch aufgrund der Dunkelheit nicht erkennen. Sie konnten das Auto des Täters, ein weißes Fahrzeug mit Karosserie, sowie das Nummernschild identifizieren.

Die forensische Untersuchung ergab, dass Sarchi von einer durchdringenden Kugel im Oberschenkel getroffen wurde.

Zunächst versuchten sie, ihm Erste Hilfe zu leisten, indem sie die Wunde verbanden, doch der große Blutverlust führte zum Tod des Geschäftsmannes.

Experten zufolge benutzte der Autor eine Schrotflinte mit Zielfernrohr und ein Nachtfernglas, ähnlich wie bei der Jagd./vizionplus.tv

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