Ein von der albanischen Küste kommendes Floß hat nahe der griechischen Küste das „SOS“-Signal ausgegeben. Die Veranstaltung fand im Seegebiet zwischen Igoumenica und Korfu im Ort Prasoudi statt.
Die Schnellboote der Polizei von Korfu und Igoumenica sind zum Ort des Ereignisses gefahren, wo Medienquellen berichten, dass die Suche nach Hilfe auch die Grenzpolizei von Saranda erreicht hat.
Berichten zufolge haben die griechischen Behörden am Unfallort ein halb versunkenes Schlauchboot gefunden, in dem sich der Fahrer, ein albanischer Staatsbürger, befand. Er wurde zum Hafen von Igoumenica und dann zur medizinischen Versorgung ins Filati-Krankenhaus transportiert.
Zuvor wurde bekannt, dass es sich bei dem Fahrer des Floßes um einen 50-jährigen Mann aus Saranda, Edmond Musa, bekannt unter dem Spitznamen „Çimoni“, handelt, der im internationalen Drogenhandel registriert ist.
Zunächst wurde Musa wegen „illegalem Grenzübertritt“ und „Ertrinkens des Bootes“ verhaftet. Da die Polizei jedoch Zweifel hatte, kehrte sie erneut zum Tatort zurück.
Aufgrund der Meeresströmungen wurde das Beiboot bereits in der Nähe von Sajadha gefunden. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs sei, wie griechische Medien berichteten, eine große Menge sorgfältig verstecktes Marihuana gefunden worden.
Das Betäubungsmittel wird derzeit zum Hafen von Igoumenica transportiert, wo es gewogen wird, während die Ermittlungen in diesem Fall des internationalen Drogenhandels von Albanien nach Griechenland begonnen haben./vizionplus.tv
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