Gehaltserhöhung per Gesetz! Arbeit ist eine Ware, sie hat Kosten, ihr Preis wird nicht vom Staat bestimmt

Gehaltserhöhung per Gesetz! Arbeit ist eine Ware, sie hat Kosten, ihr Preis wird nicht vom Staat bestimmt


Ab Januar nächsten Jahres steigt der Mindestlohn von derzeit 400 Euro auf 500 Euro.

Die nächste Erhöhung soll im Jahr 2028 erfolgen und am Ende der Amtszeit 700 Euro pro Monat erreichen.

Die Wirtschaft lehnt diese gesetzliche Lohnerhöhung ab. Ihnen zufolge werden das Gehalt und das Versicherungsbudget im nächsten Jahr um 25 % steigen, und das sei kein geringer Kostenfaktor.

Gjergj Leqejza, ein Unternehmer in der Modebranche, sagt, dass der Staat nicht in ein Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis eingreifen könne.

„Arbeit ist eine Ware. Jede Ware hat ihren Preis und der Staat kann diese Kosten nicht festlegen. Die Lohnerhöhung basiert auf der Produktivität. Die Wirtschaft ist als erstes an einer Lohnerhöhung für die Arbeitnehmer interessiert, da sich dies direkt auf die Effizienz und höhere Anreize auswirkt. Eine gesetzliche Lohnerhöhung wirkt sich jedoch eher negativ auf die Wirtschaftstätigkeit aus.“ sagte Leqejza während eines Interviews für die Show „E-ZONE“ auf Vizon Plus.

Die Regierung hat jedoch beschlossen, die gestiegenen Kosten für Unternehmen neun Monate lang auszugleichen, indem sie nur den vom Arbeitgeber gezahlten Teil subventioniert, nämlich 15 % der Sozialversicherung und 1,7 % der Krankenversicherung.

„Ich halte dieses vorgeschlagene System nicht für ernst. Es ist eine Möglichkeit, Geld zu verschwenden. Entweder das Unternehmen leistet es sich, oder es leistet sich eine solche Kostensteigerung nicht. Die Neunmonatsentschädigung ist keine Lösung, sondern nur eine Verlängerung der Qual für diejenigen Unternehmen, die sich diese zusätzlichen Kosten für ihr Budget nicht leisten können.“ tha Leqejza.

Das Unternehmen gibt an, dass die Gehaltserhöhung das Ergebnis eines anregenderen und günstigeren wirtschaftlichen Umfelds für Unternehmertum sein sollte. Aber eine gesetzliche Lohnerhöhung dürfte die Informalität weiter fördern, zumindest zeigen das Studien.

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