Der Internationale Währungsfonds hat die Abschlusserklärung nach der Artikel-IV-Mission in Albanien veröffentlicht, die vom 4. bis 14. November 2025 in Tirana stattfand.
Nach Angaben des IWF weist Albanien weiterhin eines der höchsten Wirtschaftswachstumsraten in Europa, eine niedrige Inflation und eine rückläufige Staatsverschuldung auf, während die Reformen für die EU-Mitgliedschaft voranschreiten.
„Albanien verfügt über eine der höchsten Wachstumsraten in Europa, niedrige Inflation, sinkende Staatsschulden und starke Devisenreserven. Auf dieser Grundlage befindet sich Albanien an einem Wendepunkt, da die Regierung mutige Reformen vorantreibt, um die EU-Mitgliedschaft bis 2030 zu sichern“, heißt es in dem Bericht.
Der IWF schätzt, dass die albanische Wirtschaft im Jahr 2025 voraussichtlich um 3,5 % wachsen wird, was hauptsächlich vom Konsum und dem Tourismussektor getragen wird, während die Inflation voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 das Ziel von 3 % erreichen wird.
Der IWF stellt unter anderem fest, dass „Albanien wie viele andere europäische Länder einem Druck auf die öffentlichen Ausgaben ausgesetzt ist, der mittelfristig die finanzielle Tragfähigkeit gefährden könnte, wenn er jetzt nicht angegangen wird.“
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