Für viele Menschen ist Kaffee ein Energiespender, eine angenehme Pause oder eine Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen. Allerdings kann sein Verzehr bei manchen Menschen Angst und Nervosität hervorrufen.
Und einer Studie zufolge sind diejenigen Menschen, die nicht regelmäßig Kaffee trinken, am wahrscheinlichsten von solchen Beschwerden betroffen.
Koffein und Nervosität
Koffein kann die Wahrnehmung steigern, indem es das Gehirn stimuliert. Dieser Effekt steigert das Bewusstsein einer Person für Dinge, die sie stören könnten, und erhöht so die Reizbarkeit. Auch wenn jemand, der es gewohnt ist, große Mengen Koffein zu sich zu nehmen, versucht, mit dem Koffein aufzuhören oder die Menge zu reduzieren, kann es zu einer Zunahme der Reizbarkeit kommen.
Koffein und Angst
Angst ist ein Gefühl der Sorge. Derselbe chemische Prozess im Gehirn, der zu erhöhter Aufmerksamkeit führt, kann die Angst verstärken, indem er Ihnen alle möglichen negativen Folgen einer Situation bewusster macht. Die Wirkung von Koffein auf Angstzustände und Nervosität ist jedoch individuell.
Menschen, die nicht regelmäßig Koffein konsumieren oder oft Momente der Angst und Reizbarkeit verspüren, auch wenn sie keinen Kaffee trinken, neigen dazu, stärker auf die Wirkung von Kaffee zu reagieren. In diesem Fall empfehlen Experten, in langsamen, aber stetigen Schritten schrittweise auf Koffein zu verzichten. Anstelle von Kaffee können Sie auch verschiedene Teesorten trinken.
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