Veröffentlicht am 21. Dezember 2025
Urlaubsreisen in ganz Europa werden unterbrochen, da sich Großbritannien und Frankreich Spanien, Italien, Deutschland, Griechenland, Portugal und anderen anschließen und es aufgrund von Streiks und dem neuen Einreise-/Ausreisesystem (EES) zu erheblichen Verzögerungen kommt. Während die Ferienzeit ihren Höhepunkt erreicht, stoßen Reisende auf erhebliche Hürden, darunter langsame Gepäckabfertigung, Flugausfälle und längere Wartezeiten an Grenzkontrollen. Streiks in wichtigen Transport- und Bodendiensten haben in Verbindung mit der schrittweisen Einführung des EES zu einem wahren Sturm an Verzögerungen geführt. Das EES, das für Nicht-EU-Reisende ein biometrisches Scannen erfordert, hat zu langen Warteschlangen an Flughäfen geführt, was die Reiselogistik weiter erschwert. Da das System bis 2026 vollständig implementiert sein soll, werden Reisende in Großbritannien, Frankreich und anderen europäischen Ländern weiterhin mit Störungen konfrontiert sein, was diese Ferienzeit zu einer besonders herausfordernden Zeit für diejenigen macht, die über den Kontinent fliegen.
Reiseunterbrechungen im Vereinigten Königreich: Streiks und Grenzverzögerungen

Im Vereinigten Königreich kommt es insbesondere während der Ferienzeit zu erheblichen Reiseunterbrechungen. Streiks am Flughafen London Luton (19.–22. und 26.–29. Dezember) und London Heathrow (22.–24. Dezember und 26. Dezember) führen zu langsamer Gepäckabfertigung, Flugausfällen und Verspätungen. Darüber hinaus wird das neue Einreise-/Ausreisesystem (EES) schrittweise eingeführt, das biometrische Scans für Nicht-EU-Reisende erfordert, was zu langen Warteschlangen und Verzögerungen an großen Flughäfen führt. Das System wird bis April 2026 vollständig implementiert sein, was möglicherweise zu weiteren Verzögerungen führen wird.
| Land | Wichtige Daten | Betroffene Dienste | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| Vereinigtes Königreich | 19.–22. und 26.–29. Dezember | London Luton (DHL-Bodenpersonal) | Langsame Gepäckabfertigung, mögliche Flugverspätungen |
| 22.–24. und 26. Dezember | London Heathrow (SAS-Kabinenpersonal) | Wahrscheinliche Annullierungen von Flügen nach Kopenhagen, Stockholm und Oslo | |
| Laufend | Einreise-/Ausreisesystem (EES) | Längere Warteschlangen durch biometrisches Scannen |
Italiens Streiks und neues Grenzsystem-Chaos

In Italien kommt es zu Störungen aufgrund nationaler Transportstreiks, die den regionalen Schienenverkehr beeinträchtigen und die Reiselogistik erschweren. Darüber hinaus führt das Einreise-/Ausreisesystem (EES) zu Verzögerungen an großen Flughäfen wie Rom Fiumicino und Mailand Malpensa. Das neue biometrische Scansystem wird derzeit eingeführt und führt zu längeren Bearbeitungszeiten an Flughäfen. Die vollständige Implementierung wird für 2026 erwartet.
| Land | Wichtige Daten | Betroffene Dienste | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| Italien | Laufend | Nationaler Verkehr (Schiene) | Streikbedingte Verzögerungen im Regionalverkehr |
| Dezember 2025–April 2026 | Einreise-/Ausreisesystem (EES) | Erhöhte Bearbeitungszeiten an großen Flughäfen |
Spaniens fortlaufende Streiks und Grenzverzögerungen

Spanien ist aufgrund der anhaltenden Streiks von Azul Handling und Ryanair mit erheblichen Störungen an großen Flughäfen wie Madrid, Barcelona, Malaga und Sevilla konfrontiert. Diese Streiks finden mittwochs, freitags, samstags und sonntags statt und führen zu Verzögerungen bei der Gepäckabfertigung. Darüber hinaus führt das Einreise-/Ausreisesystem (EES) zu langen Wartezeiten an den Grenzkontrollpunkten, da für Nicht-EU-Reisende nun biometrische Scans erforderlich sind.
| Land | Wichtige Daten | Betroffene Dienste | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| Spanien | Dezember 2025–Januar 2026 | Rolling Strikes (Azul Handling/Ryanair) | Verzögerungen bei der Gepäckabfertigung an großen Flughäfen |
| Dezember 2025–April 2026 | Einreise-/Ausreisesystem (EES) | Lange Wartezeiten an der Grenzkontrolle aufgrund biometrischer Scans |
Frankreichs lange Grenzlinien und technische Pannen

In Frankreich kommt es aufgrund der Einführung des neuen Einreise-/Ausreisesystems (EES) zu erheblichen Verzögerungen an großen Flughäfen, insbesondere an Charles de Gaulle (CDG) und Orly (ORY). Reisende aus Nicht-EU-Ländern müssen sich einem biometrischen Scan unterziehen, was zu längeren Warteschlangen und Verzögerungen führt. Darüber hinaus führen technische Probleme mit dem neuen System zu einer Verlängerung der Bearbeitungszeiten, insbesondere in Hauptreisezeiten wie der Ferienzeit.
| Land | Wichtige Daten | Betroffene Dienste | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| Frankreich | Dezember 2025–April 2026 | Einreise-/Ausreisesystem (EES) | Lange Warteschlangen und Verspätungen an den Pariser Flughäfen |
| Dezember 2025–Januar 2026 | Technische Störungen (biometrische Kioske) | Erhöhte Wartezeiten an Grenzkontrollen |
Deutschlands biometrische Verzögerungen und Streiks

An den deutschen Flughäfen, darunter Frankfurt, München und Düsseldorf, kommt es aufgrund einer Mischung aus Streiks und der Einführung des Einreise-/Ausreisesystems (EES) zu Verzögerungen. Streiks in der Bodenabfertigung beeinträchtigen den Flugbetrieb, während das EES aufgrund der biometrischen Datenerfassung für Nicht-EU-Reisende zu längeren Bearbeitungszeiten führt. Die vollständige Implementierung des EES-Systems bis April 2026 wird voraussichtlich weiterhin zu Verzögerungen führen.
| Land | Wichtige Daten | Betroffene Dienste | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Dezember 2025–Januar 2026 | Streiks (Bodenabfertigung) | Flugverspätungen und längere Check-in-Zeiten |
| Dezember 2025–April 2026 | Einreise-/Ausreisesystem (EES) | Verzögerungen bei der Grenzkontrolle aufgrund biometrischer Scans |
Griechenlands Grenzkämpfe und neues Einreisesystem

In Griechenland kommt es aufgrund der Einführung des Einreise-/Ausreisesystems (EES) zu Verzögerungen. Mit der schrittweisen Einführung des Systems werden erstmals Nicht-EU-Reisende registriert, was zu erheblichen Engpässen an wichtigen Flughäfen, insbesondere in Athen, führt. Lange Warteschlangen und längere Bearbeitungszeiten sind an der Tagesordnung, wenn Reisende sich biometrischen Scans unterziehen, ein Prozess, der voraussichtlich bis 2026 vollständig eingeführt wird.
| Land | Wichtige Daten | Betroffene Dienste | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| Griechenland | Dezember 2025–April 2026 | Einreise-/Ausreisesystem (EES) | Lange Warteschlangen in Athen und anderen großen Flughäfen |
| Dezember 2025–Januar 2026 | Erstmalige Registrierung (Nicht-EU-Reisende) | Erhebliche Verzögerungen bei der Grenzkontrolle |
Portugals Flughafenengpässe und Grenzverzögerungen

Auf den portugiesischen Flughäfen, insbesondere in Lissabon und Faro, kommt es aufgrund der schrittweisen Einführung des Einreise-/Ausreisesystems (EES) zu erheblichen Verzögerungen. Der Erfassungsprozess der biometrischen Daten des Systems führt zu Engpässen, so dass sich die Warteschlangen während der Hauptreisezeiten bis zu drei Stunden hinziehen. Reisende sollten sich auf längere Wartezeiten einstellen, da Portugal sich an die neuen Anforderungen des Systems anpasst und die vollständige Umsetzung für 2026 geplant ist.
| Land | Wichtige Daten | Betroffene Dienste | Auswirkungen |
|---|---|---|---|
| Portugal | Dezember 2025–Januar 2026 | Einreise-/Ausreisesystem (EES) | Erhöhte Bearbeitungszeiten an den Flughäfen Lissabon und Faro |
| Dezember 2025–April 2026 | Biometrisches Scannen | Lange Warteschlangen an der Grenzkontrolle aufgrund neuer Vorschriften |
Aktuelle Flughafenverspätungen in ganz Europa: Systemprobleme und lange Wartezeiten
- Island: Island hat sich kürzlich der Liste der Länder angeschlossen, in denen Probleme mit der Systemstabilität auftreten, was zu längeren Wartezeiten an Flughäfen führt. Die schrittweise Einführung des Einreise-/Ausreisesystems (EES) hat zu Verzögerungen bei der Bearbeitung geführt, und Reisende müssen mit längeren Warteschlangen rechnen, wenn das System vollständig eingeführt ist.
- Schweiz (Genf): Der Flughafen Genf hatte mit erheblichen Verspätungen zu kämpfen, die dazu führten, dass das System mehrmals vorübergehend „abgeschaltet“ wurde, um Passagierrückstände abzubauen. Diese Störungen haben zu längeren Wartezeiten geführt, insbesondere in Zeiten mit hohem Verkehrsaufkommen wie der Ferienzeit.
- Österreich (Wien und Innsbruck): An den Flughäfen Wien und Innsbruck kommt es aufgrund des Einreise-/Ausreisesystems zu geringfügigen Verzögerungen, wobei sich die Bearbeitungszeiten pro Passagier um 2-4 Minuten erhöhen. Bei Ankünften in der Hochsaison in der Skisaison führten diese Verzögerungen zu Wartezeiten von bis zu einer Stunde, was Reisende frustrierte.
- Norwegen (Oslo): Der Flughafen Oslo hatte „Kinderkrankheiten“ mit dem neuen biometrischen System, was während des Feiertagsansturms zu einstündigen Warteschlangen führte. Die manuelle biometrische Erfassung hat zu Engpässen geführt und zu Verzögerungen bei der Grenzkontrolle geführt, da das System weiterhin verfeinert wird.
- Tschechische Republik (Prag): Der Flughafen Prag war mit ähnlichen Problemen bei der manuellen biometrischen Erfassung konfrontiert, was zu erheblichen Verzögerungen führte, insbesondere während der geschäftigen Ferienzeit. Reisende haben Wartezeiten von bis zu einer Stunde gemeldet, da das System weiteren Anpassungen unterzogen wird.
Urlaubsreisen in ganz Europa werden unterbrochen, da sich Großbritannien und Frankreich Spanien, Italien, Deutschland, Griechenland, Portugal und anderen anschließen und es aufgrund von Streiks und dem neuen Einreise-/Ausreisesystem (EES) zu erheblichen Verzögerungen kommt.
Abschluss
Großbritannien und Frankreich sind ebenso wie Spanien, Italien, Deutschland, Griechenland, Portugal und andere europäische Länder mit schwerwiegenden Unterbrechungen bei Urlaubsreisen konfrontiert. Diese Verzögerungen sind in erster Linie auf anhaltende Streiks und die Einführung des neuen Einreise-/Ausreisesystems (EES) zurückzuführen, das an großen Flughäfen zu langen Warteschlangen und langsameren Abfertigungszeiten führt. Da die vollständige Einführung des EES-Systems bis 2026 erwartet wird, sollten sich Reisende auf anhaltende Störungen auf dem gesamten Kontinent einstellen, da die Länder während der geschäftigen Urlaubszeit weiterhin mit diesen Herausforderungen zu kämpfen haben.

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