Die Regierung ist optimistisch, dass in diesem Jahr mit dem Abschluss der Verhandlungskapitel mit der Europäischen Union begonnen wird.
Für Vizion Plus betont der stellvertretende Justizminister Tedi Dobi, dass der Prozess der Angleichung der albanischen Gesetze an die der Union weitergeht, die Signale aus dem offiziellen Brüssel jedoch deutlich zeigen, dass grünes Licht für unser Land gegeben wurde.
„Es ist ein sehr intensiver Prozess, bei dem wir der Europäischen Union mehrmals Bericht erstattet haben, und wir bewegen uns in einem Tempo, von dem ich glaube, dass es sich in den ersten Tagen und Wochen des Jahres 2026 zeigen wird, mit Erfolgen wie der Überwindung der jetzigen Phase, die den Zwischenmeilenstein darstellt, und dem Beginn des Abschlusses der verschiedenen Kapitel, die unser Ziel ist, gemeinsam mit internationalen Partnern und der Kommission, innerhalb von 2027 den gesamten Prozess der technischen Verhandlungen abzuschließen und innerhalb von 2030 den Abschluss des Prozesses und den Beitritt Albaniens zur EU zu erreichen“, sagte er Dobi.
Die Nummer zwei des Justizministeriums erklärt, dass die eigentliche Herausforderung nicht nur darin besteht, die Gesetzgebung unseres Landes an die der Europäischen Union anzupassen, sondern auch in deren Umsetzung vor Ort.
„Die Angleichung der albanischen Gesetzgebung an die der EU begann Jahre vor Beginn der Verhandlungen und ist etwas, mit dem wir Erfahrung haben. Der gesamte Korpus umfasst 350.000 Seiten, und ein weiteres Element ist nicht nur die Einbeziehung der Gesetzgebung, sondern auch ihre Umsetzung in geltende Gesetze. Es besteht eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen allen Gesetzen und es muss eine umfassende Koordinierung für alle Gesetzgebungen erfolgen“, fügte Dobi hinzu.
Vizeminister Dobi erläutert auch die Situation des Justizsystems und betont, dass Anstrengungen unternommen werden, um die durch den Überprüfungsprozess offenen Stellen zu schließen.
„Bei der Bewältigung der gesamten Dynamik, die durch den Überprüfungsprozess entsteht, haben wir alle Akteure konsultiert, um das Problem des Personalmangels in den Justizinstitutionen anzugehen und eine Alternative hinsichtlich der Qualität und der erforderlichen Anzahl zu finden“, sagte er.
Das Justizministerium arbeitet derzeit an dem neuen Strafgesetzbuch. Allerdings befindet sich dieser Prozess in der Phase der Konsultationen mit internationalen Akteuren und der Zivilgesellschaft. Der Entwurf wurde bereits veröffentlicht, aber das Endprodukt braucht noch Zeit./vizionplus.tv
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