Der Wirtschaftsexperte Klodian Muço kommentierte im Studio QUO VADIS die Äußerungen von Premierminister Edi Rama, in dem er im Beisein von VanHorn sagte, Peking habe Albanien im Blick und nannte es den „Honigfleck“ Europas.
Unter Bezugnahme auf diese Aussagen sagte Muço, dass Albanien seine Bestrebungen auf die Europäische Union konzentrieren sollte und nicht darauf abzielen sollte, ein wichtiger Partner Chinas zu sein.
Auszüge aus dem Gespräch:
Boracay: Ist Ramas Aussage aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll?
Muco: Wir streben danach, Teil der EU zu sein, aber wir erfüllen die Kriterien nicht, es gibt eine Reihe von Kriterien. Wenn man sich die Kriterien der Wirtschaft ansieht, erfüllen wir viele davon nicht. Alle diskutieren darüber, dass Albanien Teil der EU wird. Wir wollen Teil der EU sein und kein wichtiger Partner Chinas. China ist ein Pol, der danach strebt, ein dritter Pol zu werden.
Boracay: Gibt es chinesische Unternehmen in Albanien?
Muco: Ja, das gibt es. Aber es gibt keine chinesischen Investitionen in Albanien.
/vizionplus.tv
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