Die Aussetzung der Visa, Gjyli: Das hat nichts mit der Innenpolitik Albaniens zu tun

Die Aussetzung der Visa, Gjyli: Das hat nichts mit der Innenpolitik Albaniens zu tun


Die USA haben vor einem Tag beschlossen, Visa für einige Personengruppen in 75 Ländern der Welt, darunter Albanien und Kosovo, auszusetzen.

Auf Einladung von Moderatorin Pranvera Borakaj auf Vizion Plus zu „Quo Vadis“ sagte die Analystin Arsejda Gjyli, dass dies eine wirtschaftliche Frage der USA sei und nichts mit der Innenpolitik Albaniens zu tun habe.

Ihr zufolge seien in den USA lebende albanische Staatsbürger von dieser Entscheidung stärker betroffen als die im Land lebenden Albaner.

Auszüge aus dem Gespräch:

Gyili: Es wurde politisch als Thema genutzt, obwohl es sich um ein diplomatisches Thema handelt, hat es nichts mit der Innenpolitik Albaniens zu tun. Abhängig von der Wirtschaftshilfe, die sie erhalten, ist dies auch in 75 anderen Staaten der Fall; Albanien und Kosovo gehören ebenfalls dazu. Trumps Rhetorik richtete sich bereits in seiner ersten Amtszeit gegen die Einwanderungspolitik. Er hält dies für eine enorme wirtschaftliche Belastung. Visa werden nicht für alle Kategorien ausgesetzt. Von dieser Art der Visumssperre sind in den USA lebende Albaner stärker betroffen als hier lebende Albaner. Werden auch die Kategorien betroffen sein, die ein amerikanisches Visum erhalten oder eine Familienzusammenführung beantragt haben? Hier werden die Familienangehörigen dort stärker geschädigt als die Opposition, die sagt, es sei ein schwerer Schlag für die Regierung, ebenso wie die Parallelität im Fall Venezuelas. Meiner Ansicht nach geht es darum, was wir zum Besseren für die albanischen Bürger dort tun können. Ich glaube, dass es schwierig sein wird, das Verfahren zu überprüfen und neue Kriterien festzulegen, so dass diese Staaten, die Sozialhilfe beziehen, eine gewisse Einschränkung in diesem Ansatz haben.

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