Italien ist bereit, zwischen den USA und Europa zu vermitteln

Italien ist bereit, zwischen den USA und Europa zu vermitteln


Italien hat seine Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, zwischen den USA und Europa zu vermitteln. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird von den europäischen Staats- und Regierungschefs als gut mit Trump verbunden angesehen.

Außenminister Antonio Tajani sagte: „Ich glaube, dass Italien aufgrund seiner Natur, seiner Vermittlungsfähigkeit und seiner Fähigkeit, mit allen zu sprechen, eine positive Rolle bei der Findung von Vereinbarungen spielen kann.“ Er fügte hinzu, dass Premierministerin Giorgia Meloni „im Dialog mit den Vereinigten Staaten, aber auch mit den Europäern“ sei.

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird von den europäischen Staats- und Regierungschefs als gut mit Trump verbunden angesehen.Fotografie: Michael Kappeler/dpa/picture Alliance

Tajani fuhr fort: „Es besteht absolut keine Notwendigkeit für Handelskriege oder Konflikte. Wir brauchen Dialog und wir müssen Lösungen finden, die niemandem schaden.“

Meloni: „Ich habe Trump gesagt, was ich dachte“

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nannte die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle einen „Fehler“. Sie sagte, sie habe mit Trump gesprochen, „und ihm ihre Meinung gesagt“.

Gleichzeitig versuchte Meloni, die Spannungen zwischen den USA und Europa zu beruhigen. Es gebe „ein Problem mit der Kommunikation und dem Verständnis“, sagte sie. „Aus Sicht der USA war die Botschaft von jenseits des Atlantiks nicht klar.“

Augen aus Davos

Auch das Weltwirtschaftsforum in Davos kann Gelegenheit für Gespräche über die Krise bieten. Donald Trump wird voraussichtlich am Mittwoch dorthin reisen. Auch Bundeskanzler Merz wird in Davos sein. NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte nach einem Telefonat mit Trump: „Wir werden weiter in diese Richtung arbeiten“ und freut sich über das Treffen mit Trump in Davos.

Italien, eines der Gründungsmitglieder der NATO, schickte im Rahmen der von Dänemark geführten Aufklärungsmission keine Truppen nach Grönland. Neben Dänemark beteiligten sich sieben weitere europäische Länder an der Mission: Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und Finnland./DW

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