Der ehemalige Richter Alaudin Malaj bezeichnete die Änderungen im Strafgesetzbuch als beschämend. Als Malaj diesen Dienstag in das Studio von Quo Vadis, moderiert von Pranvera Borakaj, auf Vizion Plus eingeladen wurde, sagte er, dass diese Veränderungen zur Eröffnung weiterer Gefängnisse führen und Albanien in eine Diktatur verwandeln würden.
Malaj sagte, dass das Recht von Polizisten, Richtern oder Staatsanwälten, gegen Unternehmen zu ermitteln, noch schwerwiegender sei.
Auszüge aus dem Gespräch:
Malaiisch: Diese Mehrheitsinitiative ist vier Jahre alt. Es handelte sich um einen 500-seitigen Gesetzestext. Ich denke, die Mehrheit hätte zurücktreten sollen.
Boracay: Wie sehen die Änderungen aus?
Malaiisch: Das ist eines der peinlichsten Dinge. Heute haben wir einen Premierminister, der sich Sorgen um die Menschen im Gefängnis macht. VBE hat Albanien aufgefordert, sich den diktatorischen Ländern anzuschließen. Dieses Gesetz, das dem Parlament vorgelegt werden soll, bringt mehr Gefängnisse und mehr Inhaftierte mit sich.
Boracay: Was wird kriminalisiert?
Malaiisch: Vom Parken des Autos über Beschimpfungen bis hin zu Beleidigungen. Ich werde nicht beleidigen, denn im System entsteht eine neue Anarchie. Zweitens ist dies eine Art Usurpation der Privatwirtschaft in Albanien. Heutzutage kann jede Art von Staatsanwalt, Richter oder Polizei gegen jeden ermitteln und ihn von Privatunternehmen ausschließen. Es können auch Mitarbeiter zum Personal ernannt werden.
Boracay: Ohne Ahnung zu haben?
Malaiisch: Es gibt immer Hinweise. Das Einzige, was mich stört, ist die Möglichkeit, dass im Jahr 2026 der Staat sogar zur Privatsache werden soll.
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