Israel bombardiert den Gazastreifen, 30 Tote, die Parteien beschuldigen sich gegenseitig, gegen den Waffenstillstand verstoßen zu haben

Israel bombardiert den Gazastreifen, 30 Tote, die Parteien beschuldigen sich gegenseitig, gegen den Waffenstillstand verstoßen zu haben


Israel hat den Gazastreifen erneut bombardiert. Dabei kamen mindestens 30 Menschen ums Leben. Den Medien zufolge wurden die Opfer außerhalb der im Waffenstillstandsabkommen vom 10. Oktober definierten Gebiete registriert.

Trotz des Waffenstillstands griff die israelische Armee eine Polizeistation im Viertel Sheikh Radaan westlich von Gaza-Stadt an und tötete dabei zehn Beamte und Häftlinge, teilte der Zivilschutz mit. Dies deutet darauf hin, dass die Zahl der Todesopfer steigen könnte, da Notfallteams weiterhin nach Leichen suchen.

Ein weiterer Angriff traf eine Wohnung in der Stadt und tötete drei Kinder und zwei Frauen, während sieben weitere Menschen getötet wurden, als Tel Aviv Zelte in Khan Younis südlich von Gaza bombardierte.

Nach Angaben des von der Hamas geführten Zivilschutzes seien Kinder und Frauen unter den Toten gewesen.

Palästinenser bezeichneten die Angriffe als die schlimmsten seit der zweiten Phase des von Präsident Trump im Oktober ausgehandelten Waffenstillstands, der Anfang dieses Monats in Kraft trat.

Das israelische Militär bestätigte am Freitag, dass die Angriffe als Reaktion auf einen Verstoß der Hamas gegen das Abkommen durchgeführt wurden. Zu den Streiks kommt es, da erwartet wird, dass der Grenzübergang Rafah morgen wieder geöffnet wird.

/vizionplus.tv

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