Albanische Literatur und Schriftsteller standen oft im Mittelpunkt von Debatten über den Schutz des Urheberrechts, Literaturwettbewerbe und die Vergabe von Preisen, Debatten, die nicht immer eine dauerhafte Lösung fanden. In Fortsetzung dieser Probleme wurde erstmals das Forum albanischer Schriftsteller gegründet, dessen Ziel es ist, Einfluss auf Entscheidungsinstitutionen zu nehmen, um Kultur- und Literaturpolitik zu gestalten.
„Jeden Einzelnen analysieren und später eine Einigung über den sogenannten Stand der öffentlichen Lektüre in Albanien erzielen, einem Staat, der sowohl immer elender als auch immer problematischer ist. Das Produkt des Autors, nämlich das Buch, hat es nach 35 Jahren langwieriger Umstellung immer noch nicht geschafft, seinen Platz zu finden. Wir müssen all unsere vielfältigen Initiativen vorantreiben, sowie eine zwischenstaatliche Vereinbarung über das Buch und die Unterzeichnung eines Memorandums für den gemeinsamen albanischen Buchmarkt“, sagt der Schriftsteller Stefan Çapaliku.
Das Autorenforum wird die Gruppierung sein, in der sich Ideen zu Kunst, Kreativität und Literaturkritik treffen, um echte kulturelle, landesweite und internationale Kontakte aufzubauen, so dass sich der Wirkungsbereich der Vertreter nicht nur innerhalb der albanischsprachigen Gebiete, sondern auch darüber hinaus erstreckt.
„Das ist eine gute Arbeit, denn sie neigt dazu, die albanische Literatur als einheitlich zu betrachten, als eine Literatur, die keine administrativen Grenzen kennt. Dafür werden wir als Forum natürlich viel Arbeit haben, sei es durch die Verbindung zwischen Autoren, Verlagen, aber auch verschiedenen Kulturministerien“, sagt der Schriftsteller Lulëzim Haziri.
„Das Forum hat sehr gute Ziele, die die albanische Literatur jederzeit schützen und vorantreiben und auf ihre Vereinigung abzielen. Wir haben also wirklich eine Literatur, die in einer gemeinsamen Sprache verfasst ist“, sagt der Schriftsteller Mark Pashku.
Dieses Forum ist als Raum des Dialogs, der Zusammenarbeit und der literarischen Vernetzung konzipiert, der der albanischen Literatur und Schriftstellern Identität verleihen soll.
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