Wie entstehen Nierensteine?

Wie entstehen Nierensteine?


Das erste Treffen des Friedensausschusses am 19. Februar in Washington, Orban: Nach zwei Wochen treffen wir uns wieder mit Zum ersten Mal haben Wissenschaftler Hinweise auf das Vorhandensein von Bakterien entdeckt, die in Nierensteinen versteckt sind und als „nicht infektiös“ bezeichnet werden.

Diese harten Klumpen winziger Kristalle entstehen durch Chemikalien im Urin und werden vermutlich durch Flüssigkeitsmangel oder eine hohe Konzentration an Mineralien und Chemikalien verursacht.

Die meisten Nierensteine ​​gelten als nicht infektiös. Aber das stimmt möglicherweise nicht.

Eine von Forschern der University of California, Los Angeles (UCLA) durchgeführte Studie hat herausgefunden, dass Kalziumoxalat-Nierensteine, die häufigste Art, reich an Bakterien sind.

Tatsächlich enthalten diese Steine ​​als Teil ihrer inneren Struktur Schichten von Bakterien.

„Diese Entdeckung stellt die Annahme in Frage, dass diese Steine ​​nur durch chemische und physikalische Prozesse entstehen, und zeigt stattdessen, dass Bakterien in den Steinen leben und sogar aktiv zu ihrer Bildung beitragen können“, erklärt die Urologin Kymora Scotland von der UCLA.

„Durch die Aufdeckung dieses neuen Mechanismus öffnet die Studie die Tür zu neuen Therapiestrategien, die auf die mikrobielle Umgebung von Nierensteinen abzielen.“ Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in manchen Fällen, in denen Nierensteine ​​immer wieder auftreten, möglicherweise eine bakterielle Infektion der Niere, des Harnleiters oder der Blase vorliegt, die zum Wiederauftreten beiträgt.

Wenn diese Infektion behandelt wird, kann es in Zukunft zu weniger Nierensteinen kommen.

Mithilfe von Elektronen- und Fluoreszenzmikroskopie fanden die Forscher strukturelle und chemische Hinweise auf Bakterien in Calciumoxalatsteinen, die Patienten entnommen wurden. Dies galt auch für Teilnehmer ohne Harnwegsinfektionen.

„Wir haben einen neuen Mechanismus der Steinbildung entdeckt, der erklären könnte, warum diese Steine ​​so häufig vorkommen“, sagt Scotland.

„Diese Ergebnisse können auch dazu beitragen, die Zusammenhänge zwischen wiederkehrenden Harnwegsinfektionen und wiederkehrender Nierensteinbildung zu erklären und Einblicke in mögliche zukünftige Behandlungen dieser Erkrankungen zu geben.“

Mehr als jeder elfte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an Nierensteinen und über 70 Prozent der Fälle werden auf Kalziumoxalatsteine ​​zurückgeführt. Wenn Bakterien eine wichtige Rolle bei ihrer Entstehung spielen, müssen Behandlungen und Richtlinien für Nierensteine ​​möglicherweise aktualisiert werden, schreibt Science Alert.

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