Drei Skifahrer sind bei einer Lawine im Luxusresort Val d’Isère in den französischen Alpen ums Leben gekommen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft überlebten nur wenige Skifahrer den Lawinenabgang, ein britischer Staatsbürger erlitt leichte Verletzungen.
Die Opfer gehörten zu einer Gruppe von vier Skifahrern, die mit einem professionellen Skilehrer abseits der Piste Ski fuhren. Alle seien mit Lawinensicherheitsausrüstung ausgestattet, darunter Sender, Schaufeln und Sonden, schreibt die Daily Mail.
Staatsanwalt Bachelet fügte hinzu, dass die Alkohol- und Drogentests des Ausbilders negativ ausfielen, während der Leiter der Gleise, Cedric Bonnevie, betonte, dass eines der Opfer offenbar oben am Hang gefangen war, während die anderen beiden sich unten befanden und die Lawine, die sie mitgerissen hat, nicht vorhersehen konnten.
Zuvor hatte Meteo-France wegen der Lawinengefahr in der Region Alarmstufe Rot ausgesprochen. Vor ein paar Tagen kamen zwei weitere Skifahrer bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen ums Leben, ein weiterer starb in Montgenevre.
Lawinen stellen auch in dieser Saison eine große Bedrohung für Skifahrer dar und forderten in den französischen, schweizerischen, italienischen und österreichischen Alpen mindestens 20 Todesopfer.
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