Für das Peace Board wird Merz nicht nach Washington reisen

Für das Peace Board wird Merz nicht nach Washington reisen


Bundeskanzler Friedrich Merz wird zur offiziellen Gründung des Friedensrates nicht nach Washington reisen.

Fragen italienischer Journalisten an deutsche Regierungsquellen bestätigten dies eindeutig, schreibt Corriere della Sera.

„Der Kanzler steht in ständigem Kontakt mit Melon. Dennoch ist klar, dass er weder als Teilnehmer noch als Beobachter nach Washington reisen wird“, heißt es in der Antwort der Bundesregierung.

Es war Merz selbst, der am 23. Januar in der Villa Pamphilj bei dem Treffen mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte, dass wir in der derzeitigen Struktur des Friedensausschusses „seine Führungsstrukturen in Deutschland aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht akzeptieren können“.

Der Fall wurde im Gegensatz zu dem, was in Italien geschah, nicht wieder aufgenommen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Aber umso mehr wird nach den Münchner Reden deutlich, dass Berlin glaubt, sich nicht an einem Sondergremium beteiligen zu können, das die UN ersetzen soll, was auch weit vom ursprünglichen Plan zur Umsetzung der Phase 2 des Gaza-Waffenstillstands entfernt ist.

Dies trotz der Tatsache, dass Deutschland aus historischen Gründen ein offener Verbündeter Israels war und nach dem von den Nazis verübten Holocaust eine besondere Beziehung zum jüdischen Staat unterhielt, die von allen Kanzlern bekräftigt wurde. Und das trotz dubioser Initiativen, etwa der von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, die mit Panzern und einem Helm der israelischen Armee nach Gaza reiste.

Merz baut seine Beziehung zu Trump aus, hat aber einige Unterschiede gemacht: Ja für eine gemeinsame pragmatische Linie, aber ohne sich an jede Initiative zu halten, schon gar nicht an die von MAGA. So sehr, dass er seine nächste Reise nach Washington vom 2. bis 4. März vorbereitet.

Join The Discussion