Der Analyst Ben Andoni sprach in einem Interview für die Sendung QUO VADIS über die angespannte Lage im Norden des Kosovo und über die Herausforderungen, die sich nach der Verkündung des Ausländergesetzes ergeben.
Er stellte klar, dass das Problem trotz der Tatsache, dass das Kosovo zumindest teilweise von der KFOR verwaltet und bewacht wird und die kosovarischen Sicherheitskräfte im Norden stärker präsent sind, zeigt, dass das Problem nach wie vor groß ist.
Eine weitere Herausforderung, die bald auftauchen wird, hängt mit dem vom Kosovo angekündigten Ausländergesetz zusammen. Er warnte davor, dass Serben, die im Kosovo leben, aber Dokumente der Republik Serbien verwenden, nun gezwungen werden, diese zu verlassen, wie dies auch bei Nummernschildern der Fall war.
Wenn sie dies nicht innerhalb von drei Tagen tun, werden sie seiner Meinung nach gezwungen, das Kosovo zu verlassen oder gewaltsam aus dem Kosovo ausgewiesen.
„Man kann dem Kosovo nichts vorwerfen. Die serbischen Behörden üben ständig direkten und indirekten Druck auf verschiedene Weise aus. Erst vor drei Wochen wurden wieder Waffenbasen gefunden. Wenn man bedenkt, dass das Kosovo zumindest teilweise von der KFOR bewacht und verwaltet wird und dass die Streitkräfte des Kosovo im Norden viel stärker präsent sind, zeigt die Tatsache, dass es Kanäle gibt, durch die diese Waffen eindringen, dass das Problem wirklich groß ist.“
Ein weiteres Thema, das in einigen Tagen, etwa Mitte März, auftauchen wird, betrifft das vom Kosovo angekündigte Ausländergesetz. In diesem Sinne werden Serben, die im Kosovo leben, aber Dokumente der Republik Serbien verwenden, nun gezwungen, diese zu verlassen, wie dies auch bei den Nummernschildern der Fall war. Wenn sie dies nicht innerhalb von drei Tagen tun, müssen sie das Kosovo verlassen oder werden gewaltsam aus dem Kosovo ausgewiesen.“sagte Andoni in QUO VADIS.
/vizionplus.tv
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