EU: Keine politischen Angriffe auf SPAK! Gonzato fordert von der Regierung mehr Sicherheit für IPARD-Mittel

EU: Keine politischen Angriffe auf SPAK! Gonzato fordert von der Regierung mehr Sicherheit für IPARD-Mittel


Der politische Druck auf das Justizsystem in Albanien scheint nachzulassen.

Diese Botschaft übermittelte der Botschafter der Europäischen Union in Albanien, Silvio Gonzato, in einem Interview für Deutsche Velle, als er betonte, dass die Justizreform eine der höchsten Errungenschaften des Landes sei.

„Wir haben gesagt, dass die Justiz und das Justizsystem tatsächlich widerstandsfähiger gegen diese Angriffe geworden sind, auch weil es ein unabhängiges System ist. Dennoch sind wir der Meinung, dass wir diese Angriffe von Politikern und die politische Einmischung mit Sorge sehen. Das sollte nicht so weitergehen“, sagte Gonzato.

Auch der Chefdiplomat der Gewerkschaft in Tirana äußerte sich zur Frage der IPARD-Gelder und erklärte, dass unser Land der EU noch keine Sicherheit für den Erhalt der Gelder gegeben habe.

„Wir können dies nicht tun, wenn wir nicht alle ausreichenden Garantien dafür haben, dass das Geld ordnungsgemäß verwaltet wird, und wir erwarten, dass die albanische Regierung dies ernst nimmt. Daher liegt der Ball nun noch bei der albanischen Regierung, diesen Prüfbericht zu bewerten und Brüssel zu versichern, dass die von ihr ergriffenen Maßnahmen ausreichen, damit wir die Hilfe, die Finanzhilfe im Rahmen von IPARD, wieder aufnehmen können“, fügte Gonzato hinzu.

Die geleistete Arbeit zur Anpassung der albanischen Gesetzgebung an die der Europäischen Union für Gonzato ist gut, aber die Transparenz sollte nicht verletzt werden.

„In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, eines zu betonen, denn wir arbeiten unter großem Druck, aber ich denke, es ist wichtig, dies nicht auf Kosten der Transparenz und der Inklusion zu tun, damit die Verabschiedung von Gesetzen und Maßnahmen auf einer offenen Debatte basiert, in der die Menschen verstehen, was getan wird“, erklärte Gonzato.

Der EU-Botschafter äußerte sich auch zum Besuch der Mitglieder des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments in Tirana. Für Gonzato gaben die Abgeordneten klare Botschaften über die Arbeit ab, die unser Parlament verfolgen sollte./vizionplus.tv

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