60 Opfer nach Ausschreitungen wegen der Ermordung von „El Mencho“ in Mexiko, 10.000 Soldaten vor Ort

60 Opfer nach Ausschreitungen wegen der Ermordung von „El Mencho“ in Mexiko, 10.000 Soldaten vor Ort


Mindestens 60 Menschen sind in Mexiko nach dem Gewaltausbruch nach der Ermordung des Drogenbarons Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Menço“, ums Leben gekommen. Die Regierung hat rund 10.000 Soldaten im Bundesstaat Jalisco stationiert, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

„El Menço“, der Anführer des Jalisco New Generation Cartel (CJNG), wurde bei einer Militäroperation in einem Waldgebiet nahe der Stadt Tapalpa verwundet und starb beim Transport per Hubschrauber nach Mexiko-Stadt.

Nach Angaben der Behörden blockierten Mitglieder des Kartells nach der Bekanntgabe seines Todes Straßen, zündeten Fahrzeuge an, griffen Tankstellen, Banken und Unternehmen an und stießen in mindestens 20 Bundesstaaten des Landes mit Sicherheitskräften zusammen.

Der Sicherheitsminister gab bekannt, dass bei der Operation und den anschließenden Zusammenstößen 25 Mitglieder der Nationalgarde, ein Wachmann und ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft getötet wurden. Andererseits neutralisierten die Sicherheitskräfte 30 Kartellmitglieder.

Die Regierung kündigte die Entsendung von 2.500 zusätzlichen Soldaten nach Jalisco an, womit sich die Gesamtzahl der stationierten Truppen am Sonntag auf 10.000 erhöhte.

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