Veröffentlicht am 25. Februar 2026
Mit Ai generiertes Bild
Die Stadt Baguio bereitet sich auf die Ausrichtung der 9. Internationalen Farm-Tourismus-Konferenz vom 4. bis 6. März 2026 vor. Es wird erwartet, dass sich rund 500 Tourismusakteure aus verschiedenen Regionen der Philippinen zu dieser bedeutenden Veranstaltung in der Sommerhauptstadt des Landes versammeln. Die Konferenz wird von der International School of Sustainable Tourism (ISST) in Zusammenarbeit mit dem Department of Tourism (DOT) und der Stadtregierung von Baguio organisiert. Ihr zentrales Ziel besteht darin, den Bauernhoftourismus voranzutreiben und gleichzeitig die Wertschätzung für die Einfachheit und die sinnvollen Erlebnisse des ländlichen Bauernhoflebens wiederzubeleben.
Mit dem Thema „Ernte im Hochland, Förderung nachhaltiger Landwirtschaft und Tourismus“ Die Konferenz 2026 wird als Plattform dienen, um das Wachstum und das Potenzial der Tourismusbranche in der Cordillera-Region hervorzuheben. Der Schwerpunkt wird auf der Integration von Nachhaltigkeit in landwirtschaftliche und touristische Praktiken liegen und gleichzeitig die Gemeinden dazu ermutigen, landwirtschaftliche Traditionen neben der sich entwickelnden Umwelt- und Kulturlandschaft zu bewahren.
Dieses Jahr markiert einen Meilenstein für das ISST, da es das erste Mal ist, dass die Konferenz im Hochland stattfindet. Die Wahl von Baguio und der Cordillera-Region unterstreicht die Bedeutung der Hochlandlandwirtschaft und ihre Rolle bei der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und dem Erlebnistourismus. Durch diese Veranstaltung wird erwartet, dass Landwirte, Landarbeiter, Tourismusfachleute und Studenten umfassendere Einblicke in die Art und Weise erhalten, wie diese Sektoren Hand in Hand arbeiten können, um eine integrative Wirtschaftsentwicklung zu fördern.
Wissen und Lernmöglichkeiten erweitern
Laut ISST-Präsidentin Mina Gabor zielt die Konferenz 2026 darauf ab, eine umfassende Wissensbasis für Landwirte, Farmbesitzer und Tourismusakteure zu schaffen. Diese Initiative zielt darauf ab, lokale Gemeinschaften durch die Integration von Bildung in Aktivitäten im Agrartourismus zu stärken. Durch die Konzentration auf das Lernen wird die Veranstaltung das Verständnis dafür stärken, dass der Bauernhoftourismus weit über die Freizeitgestaltung hinausgeht – er stellt auch eine Möglichkeit dar, wertvolles Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und Umweltschutz zu verbreiten.
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Das ISST sieht diese Konferenz als eine Möglichkeit, Brücken zwischen Landwirtschaft und Tourismus zu schlagen. Da beide Sektoren stark von natürlichen und kulturellen Ressourcen abhängig sind, wird erwartet, dass die Zusammenarbeit zwischen ihnen die Produktivität verbessert, die Beschäftigungsmöglichkeiten erweitert und neue Märkte für umweltbewusste Reisende erschließt. Das Programm soll bewährte Verfahren fördern und Innovationen vorantreiben, die die Landwirtschaft an neue Tourismustrends anpassen.
Ein regionaler Blick auf die Kordilleren
Das Department of Tourism – Cordillera Administrative Region (DOT-CAR) betrachtet die bevorstehende Konferenz als eine wichtige Gelegenheit, Baguio und die gesamte Cordillera als einheitliches Reiseziel zu präsentieren. DOT-CAR-Regionaldirektorin Jovita Ganongan betonte, dass die Veranstaltung nicht nur die Sichtbarkeit von Baguio steigern, sondern auch die gesamte Region ins nationale Rampenlicht rücken werde.
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Die Konferenz bietet Landwirten, Unternehmern und politischen Entscheidungsträgern die Möglichkeit, Fachwissen auszutauschen, insbesondere zu einer Zeit, in der gerade der strategische Aktionsplan für den Agrartourismus für 2026–2031 ins Leben gerufen wurde. Diese Abstimmung zwischen der Konferenz und dem neuen Aktionsplan weist auf einen strategischen Fokus auf langfristige Nachhaltigkeit und Innovation innerhalb des Agrartourismus-Ökosystems hin.
Die Cordillera-Region mit ihrem fruchtbaren Hochland, ihren kulturell lebendigen Gemeinden und ihrer berühmten Artenvielfalt wird seit langem mit hervorragender Landwirtschaft in Verbindung gebracht. Regionen wie Benguet sind bereits zu Vorbildern für den Bauernhoftourismus geworden und zeigen, wie lokale Traditionen, Naturschönheiten und nachhaltige Praktiken zusammenarbeiten können, um Reisende anzuziehen, die authentische ländliche Erlebnisse suchen.
Politischer Fokus und gesetzgeberische Agenda
Die 9. Internationale Farm-Tourismus-Konferenz wird auch die Aufmerksamkeit auf die öffentliche Politik lenken, wobei Senator Francis Pangilinan, Vorsitzender des Senatsausschusses für Landwirtschaft, voraussichtlich die Diskussionen über gesetzgeberische Bemühungen zur Ernährungssicherheit leiten wird. Durch die Hervorhebung politischer Rahmenbedingungen zielt die Veranstaltung darauf ab, eine stärkere nationale Zusammenarbeit zu fördern, um ein nachhaltiges und sicheres Lebensmittelsystem für zukünftige Generationen zu gewährleisten.
Aufschlussreiche Panels und Diskussionen
Während der dreitägigen Veranstaltung findet eine Reihe von Podiumsdiskussionen statt, die sich auf Schlüsselthemen konzentrieren, die für den Agrartourismus in Hochlandregionen relevant sind. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit Themen wie Innovationen im Hochlandkaffee, der Schnittstelle zwischen Tradition und moderner Technologie sowie der Anpassung kultureller Praktiken an sich ändernde landwirtschaftliche Bedingungen.
Weitere wichtige Diskussionen werden sich mit den sechs Säulen des nachhaltigen Agrartourismus, Strategien für die digitale Transformation im Agrartourismus und Methoden zur Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes ländlicher Regionen befassen. Diese Sitzungen sollen den Teilnehmern umsetzbare Erkenntnisse vermitteln, die auf den Philippinen und anderen asiatischen Ländern angewendet werden können, die mit ähnlichen ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sind.
Integration von Wissenschaft, Wirtschaft und Gemeinschaft
Neben politischen und industriellen Perspektiven wird die Konferenz wissenschaftliche und technische Präsentationen umfassen, die sich auf Themen wie nachhaltige Lebensmittelsysteme für Ernährungssicherheit und klimaadaptive landwirtschaftliche Praktiken konzentrieren. Marketing- und Kommunikationsexperten werden ebenfalls einen Beitrag leisten, indem sie ihr Wissen über Marken-Storytelling und wirksame Werbestrategien weitergeben, die die Sichtbarkeit von Agrartourismusunternehmen erhöhen können.
Die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft wird ein weiteres zentrales Thema sein. In den Sitzungen wird untersucht, wie Hochlandgemeinden ihre Fähigkeit stärken können, den Auswirkungen des Klimawandels zu widerstehen und gleichzeitig Produktivität und kulturelle Integrität aufrechtzuerhalten. Eine solche Integration von Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichem Engagement stellt eine ganzheitliche Vision für eine nachhaltige ländliche Entwicklung dar.
Ehrung von Führungskräften im Agrartourismus
Ein großer Höhepunkt der Konferenz wird sein Asiens Farm Tourism Awardseine jährliche Auszeichnung zur Ehrung außergewöhnlicher Unternehmer und Organisationen im Bereich des Agrartourismus in der gesamten Region. Ziel der Auszeichnungen ist es, Innovation, Nachhaltigkeit und Führungsqualitäten zu würdigen und gleichzeitig andere dazu zu inspirieren, Spitzenleistungen bei der Förderung des Agrartourismus zu erbringen.
Dieses Anerkennungsprogramm dient nicht nur als Motivation für die Teilnehmer, sondern auch als Bestätigung der wachsenden Bedeutung des Bauernhoftourismus als Möglichkeit zur Einkommensgenerierung, zur Bewahrung von Traditionen und zum Aufbau interkultureller Verbindungen.
Wir feiern das Cordillera-Erlebnis
Parallel zur Hauptkonferenz werden in einer Ausstellung landwirtschaftliche Produkte, verarbeitete Lebensmittel, einheimisches Kunsthandwerk und andere Fertigwaren aus der Cordillera-Region präsentiert. Besucher haben die Möglichkeit, lokale Kreativität und Handwerkskunst aus erster Hand zu erleben. Diese Ausstellung soll die Fähigkeit der Region hervorheben, sowohl kulturelle Authentizität als auch wirtschaftliche Innovation zu bieten.
Durch dieses vielfältige Programm aus Diskussionen, Ausstellungen und Auszeichnungen soll die 9. Internationale Farm-Tourismus-Konferenz die Partnerschaften zwischen Landwirtschaft und Tourismus stärken und gleichzeitig das Engagement der Stadt Baguio für nachhaltige Entwicklung bekräftigen. Die Veranstaltung verspricht nicht nur den Austausch von Ideen, sondern auch den Anstoß für dauerhafte Kooperationen, die dazu beitragen werden, die Zukunft des philippinischen Agrartourismus in den kommenden Jahren zu gestalten.

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