Deutschland zieht zusätzliche Bundeswehrkräfte aus dem Nahen Osten ab

Deutschland zieht zusätzliche Bundeswehrkräfte aus dem Nahen Osten ab


Deutschland hat weitere Bundeswehrkräfte aus dem Nahen Osten abgezogen, zudem werden Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Bagdad nach Jordanien versetzt.

Nach Angaben des RND-Netzwerks werden aufgrund neuer Spannungen in der Region die in Bagdad stationierten Soldaten sowie die Mitarbeiter der deutschen Botschaft in der irakischen Hauptstadt abgezogen.

Wie es im Bericht heißt, hat die Bundesregierung heute bereits die Vorsitzenden der zuständigen Bundestagsausschüsse benachrichtigt.

Soldaten und Mitarbeiter der deutschen Auslandsvertretung werden nach Jordanien versetzt, wo sich zwei Militärtransportflugzeuge vom Typ A400M befinden, die sie in ihre Heimat zurückbringen.

Bundeswehrkräfte aus Bahrain haben sich in Deutschland bereits erholt, während der Truppenabzug aus Kuwait und der UNIFIL im Libanon vorbereitet wird.

Am Wochenende wurden internationale Lager im Nordirak und in Jordanien durch iranische Angriffe angegriffen, in denen auch Bundeswehrkräfte untergebracht sind. Vor Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran waren mehr als 500 deutsche Soldaten im Nahen Osten im Einsatz.

Unterdessen hat die Schweiz ihre Botschaft in Teheran mit sechs Schweizer Staatsbürgern und 18 Ortskräften geöffnet. Doch am vergangenen Dienstag verließen vier Schweizer den Iran.

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