Wenn sich die Situation nicht ändert, wird es weniger Ernten geben – JavaNews.al

Wenn sich die Situation nicht ändert, wird es weniger Ernten geben – JavaNews.al


Die Konflikte im Nahen Osten führten auch in Albanien zu einem Anstieg der Kraftstoffpreise. Der Anstieg der Preise für Treibstoffe, eine Hauptgrundlage für die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, würde zusätzliche Kosten für die albanischen Landwirte und eine Verringerung der Anbauflächen mit sich bringen.

Der Agrarexperte Agim Rrapaj sagt: „Wenn die Preise wieder steigen, werden die Verluste außerordentlich groß sein und die Flächen bleiben auch für andere Arbeiten unbewirtschaftet. Dann haben wir eine ganz andere Situation, viel schlimmer, was die Erträge insbesondere in der Landwirtschaft angeht.“

„Anfälliger ist es in den Sektoren, in denen nicht nur Treibstoffe, sondern auch Energie am intensivsten genutzt werden, und hier meine ich die Landwirtschaft auf dem Feld, vor allem aber die in Gewächshäusern. Das betrifft natürlich auch die Agrarverarbeitung, die eng damit zusammenhängt. Und das wird nun als Preiserhöhung für Mehlprodukte oder andere Produkte auf den Markt gebracht“, sagt der Wirtschaftsexperte Eduart Gjokutaj.

Wenn der Ölpreis für Traktoren nicht sinkt, sollten sich die Albaner darauf einstellen, teurere Lebensmittel zu kaufen.

„Mit steigenden Kosten steigen auch die Preise, die dann beim Verbraucher landen“, fügt Rrapaj hinzu.

Solange die Änderungen im Nationalen Programm 2026 noch nicht abgeschlossen sind, hat das Landwirtschaftsministerium laut Experten die Möglichkeit, den Anstieg des Ölpreises für Landwirte einzudämmen.

Gjokutaj sagt: „Es sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, um mit Gutscheinen, also für Agraröl, ein Managementpaket für die zukünftige Krise zu schnüren.“

1 Liter Diesel kostet heute ab 18 Lek mehr als der Preis, den die Schilder vor den Zusammenstößen zwischen Iran und Israel anzeigten.

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