US-Geheimdienste vermuten, dass Irans neuer oberster Führer, Mojtaba Khamenei, schwul sein könnte. Die Nachricht wurde von der New York Post berichtet, die sich auf Quellen des US-Geheimdienstes und des Weißen Hauses berief.
Dem Bericht zufolge galten die Informationen von den US-Geheimdiensten als zuverlässig und wurden dem US-Präsidenten Donald Trump im Rahmen eines geheimen Berichts im Weißen Haus vorgelegt. Als Trump diese Informationen erhielt, war er Berichten zufolge überrascht und reagierte mit Gelächter.
Drei verschiedene Quellen haben der Zeitung mitgeteilt, dass die Behauptung nicht als Desinformationsversuch zur Diskreditierung des iranischen Führers angesehen wird, sondern als Information, die aus einer der am besten geschützten Quellen der US-Regierung stammt.
Laut zwei dieser Quellen deuten Geheimdienstinformationen darauf hin, dass Mojtaba Khamenei möglicherweise seit Jahren eine Beziehung zu einem Kinderlehrer hatte. Eine andere Quelle gab an, dass die Verbindung möglicherweise zu einer Person bestanden habe, die zuvor für die Familie Khamenei gearbeitet habe.
Der Bericht stellt außerdem fest, dass im Iran seit langem Verdächtigungen über Mojtaba Khameneis sexuelle Orientierung kursieren, insbesondere nach dem Hubschrauberabsturz im Jahr 2024, bei dem der damalige Präsident des Landes, Ebrahim Raisi, getötet wurde, der als bevorzugter Nachfolger des damaligen Obersten Führers Ali Khamenei galt.
In einem 2008 von WikiLeaks veröffentlichten diplomatischen Telegramm der USA wird auch erwähnt, dass Mojtaba Khamenei im Vereinigten Königreich wegen Impotenzproblemen medizinisch behandelt wurde. Dem Dokument zufolge heiratete er relativ spät und war mehrere Male zur Behandlung in London, bevor seine Frau schwanger wurde.
Laut dem Bericht von New York PostDem US-Geheimdienst liegen keine fotografischen Beweise für diese Behauptungen vor, Quellen betonen jedoch, dass die Informationen als aussagekräftig gelten und von sehr zuverlässigen Quellen gestützt werden.
Ironischerweise sind homosexuelle Beziehungen im Iran gesetzlich verboten und können in einigen Fällen mit dem Tod bestraft werden. In der Vergangenheit wurden Menschen, denen Homosexualität vorgeworfen wurde, verurteilt und sogar öffentlich gehängt, um andere zu warnen.
Sogar der frühere iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte 2007 erklärt, dass es „im Iran keine Homosexuellen gibt“.
Mojtaba Khamenei wurde am 8. März nach dem Tod seines Vaters Ali Khamenei, der den Iran seit 1989 regierte, zum obersten Führer gewählt. Er gilt als eine sehr mächtige Persönlichkeit innerhalb des iranischen politischen Systems und wurde oft als „die Macht hinter dem religiösen Deckmantel“ beschrieben, da er jahrelang den Zugang zu seinem Vater kontrollierte und wichtige Entscheidungen des Regimes beeinflusste.
Das Privatleben des neuen iranischen Führers bleibt jedoch eines der umstrittensten Themen in internationalen Politik- und Geheimdienstkreisen.
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