Premierminister Edi Rama begann den Montag mit einem Treffen in der Stadt Vlora. Eine Stunde und 30 Minuten lang versammelte der Regierungschef die Bezirksabgeordneten sowie Vertreter der Gemeinde der Küstenstadt.
Der Schwerpunkt des Treffens lag auf Entwicklungsprojekten und der Tourismussaison. Die Quellen teilten mit, dass der Premierminister den Anwesenden Anweisungen für eine Koordinierung zwischen der lokalen Regierung und den zentralen Institutionen überlassen habe, um die rechtzeitige Fertigstellung der Projekte sicherzustellen.
Die Bürgermeisterin von Vlora, Brunilda Mersini, sagte in einer Live-Übertragung in der zentralen Nachrichtenausgabe des nationalen Fernsehens Vizion Plus mit Moderator Aleksandër Furxhi, dass die Stadt sich auf eine nachhaltige Infrastruktur, regulierte städtische Mobilität, gut verwaltete öffentliche Räume und einen qualitativ hochwertigen Reinigungsprozess konzentriere.
Mersini betonte, dass die Arbeiten für das Wasserversorgungsprojekt in der Stadt fortgesetzt werden und 65 km Leitungen umfassen, um die Versorgung, insbesondere in den neuen Stadtteilen, zu verbessern.
Die Frist für die Fertigstellung ist Ende Mai, aber der Stadt wird das Wasser nicht ausgehen. In Lungomare bleibt die Strandkarte vollständig öffentlich, während es freie und gebührenpflichtige Bereiche geben wird, die vom Gemeinderat festgelegt werden. Andere Gebiete wie Orikumi und Radhima werden von Unterkunftsstrukturen verwaltet.
Brunilda Mersini betonte, dass Vlora mit diesen Vorbereitungen bereit sei, Besucher willkommen zu heißen und eine ruhige und organisierte Touristensaison zu garantieren.
VOLLSTÄNDIGES INTERVIEW:
Was lässt sich noch über dieses Treffen sagen und welche Infrastrukturobjekte sind für diese Saison wichtig?
Brunilda Mersini: Vlora bereitet sich auf den Beginn der Touristensaison vor. Dies ist keine spontane Saison mehr, sondern eine gut organisierte Saison, in der wir wollen, dass unser touristisches Angebot nachhaltig ist. Dazu gehören eine nachhaltige Infrastruktur, bereits geregelte urbane Mobilität, gut verwaltete öffentliche Räume sowie ein qualitativ hochwertiger Reinigungsprozess.
In Vlora bemerken Besucher und Bewohner von Zeit zu Zeit, dass gerade in diesen Monaten vor der Saison Bauwerke oder Kanäle geöffnet sind. Es herrscht eine Art Panik, dass diese Arbeiten nicht rechtzeitig fertiggestellt werden können.
Brunilda Mersini: Das Wasserversorgungsprojekt umfasste 65 km der Leitung in der Stadt Vlora, da die Stadt eine Expansionsdynamik mit neuen Stadtteilen erlebt hat. Die Frist endet Ende Mai, wenn dieses Projekt kurz vor der Fertigstellung steht. Auch wenn es nicht die endgültige Fertigstellung sein wird, wird dies die Gemeinde nicht davon abhalten, die Verbesserung der Infrastruktur fortzusetzen. Wir sind bereits in der Endphase der Vertragsabschlüsse, damit die Touristensaison in der Stadt ruhig verläuft.
Sind die Probleme mit der Wasserversorgung, Abwasserkanälen und Rohren geschlossen?
Brunilda Mersini: Diese Investition ist sehr wichtig und befindet sich in der Endphase, aber in der Stadt herrscht kein Wassermangel. Wie in den vergangenen Saisons verfügen das Lungomare-Gebiet und die Region 3, die das Herz der Stadt bildet, über eine 24-Stunden-Versorgung. Ein reduziertes Fahrplanangebot ist nur in einigen Vorstadtgebieten verfügbar.
Die Aufteilung der Strände ist ein Problem, das sich jedes Jahr mit Sorge wiederholt. Gibt es dieses Jahr etwas Neues bei der Aufteilung der Strandgrundstücke?
Brunilda Mersini: Vlora hat eine sehr lange Küste. In der Gegend von Zvërnec können Reiseveranstalter, die über keine Beherbergungsstruktur, aber über Bars und Restaurants verfügen, mit einem Beschluss des Ministerrats direkt die Verwaltung ihrer Strände beantragen. Dieses Gebiet ist vollständig bewirtschaftet und es gibt auch Platz für öffentliche Strände. Das Gebiet von Orikum und Radhima wird ebenfalls von Unterkunftsstrukturen verwaltet. Die Änderung betrifft dieses Jahr den Bereich Lungomare, wo die Karte vollständig öffentlich bleiben wird. Nach dem neuesten Beschluss wird es öffentliche Bereiche kostenfrei und öffentliche Bereiche gegen Gebühr geben, die künftig vom Gemeinderat festgelegt werden.
/vizionplus.tv
Join The Discussion