„Der 23. Mai ist eine historische Chance für DP“, erklärte an diesem Donnerstag im „Quo Vadis“-Studio von Moderatorin Pranvera Borakaj der Journalist Denis Minga mit Blick auf die Wahlen zum neuen Chef des blauen Büros.
Minga sagte, dass die Zukunft von DP ausnahmsweise ganz in den Händen von Sali Berisha liege. Ihm zufolge werden Flamur Noka und Gazment Bardhi nicht mehr dabei sein, wenn Berisha erklärt, dass er die Führung der PD verlässt und den Weg für ein echtes Rennen ebnet.
Auszüge aus dem Gespräch:
Borakaj: Glauben Sie, dass es nur um Berisha geht oder um die gesamte Struktur?
Minga: Ich glaube, es gehört Berisha. Er ist der Mann, der das Potenzial hat, reformatorische Veränderungen herbeizuführen. Wenn er den Willen hat, kann Berisha Noka oder Bardhi nicht verhindern.
Borakaj: Was wäre, wenn Berisha eine andere Liste wählen würde, würde er dieses Ergebnis erzielen?
Minga: Was am 11. Mai passiert ist, ist erschöpft. Aber ich sage, dass der 23. Mai eine weitere Chance für DP ist. Erstens, weil die DP ihre Dominanz als größte Oppositionskraft behauptete, und zweitens, weil es zu einer Ausbeutung der Regierung kommt. Wenn Berisha den Weg für eine Reformation ebnet, wird er in drei Jahren eine neue Gruppe gründen.
Borakaj: Junge Leute sind angekommen.
Minga: Nun, das ist nicht der Punkt, wie lange hast du Noka schon wieder markiert? Wenn Berisha sagt „Ich bin nicht mehr im PD“, hören Sie Nokas Stimme nicht mehr im PD. Er ist der Mann mit dem schlechtesten Ruf in der DP.
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