Justizminister Toni Gogu traf sich heute in Brüssel mit der belgischen Justizministerin Annelies Verlinden, wo sie über die Fortschritte Albaniens im Prozess der Integration in die Europäische Union, die Ergebnisse der Justizreform und die bilaterale Zusammenarbeit im Bereich der Bekämpfung der organisierten Kriminalität diskutierten.
Während des Gesprächs betonte Minister Gogu, dass Albanien von den europäischen Institutionen eine ehrliche und begründete Bewertung erwartet, die auf Fakten und konkreten Ergebnissen und nicht auf politischen Interpretationen basiert. Er betonte, dass die Justizreform zu greifbaren Errungenschaften und Ergebnissen geführt habe, die es seiner Meinung nach in keinem anderen Land in der Vorbeitrittsphase gegeben habe.
Der Minister betonte, dass Albanien „keinen Plan B“ habe, sondern nur den Weg der europäischen Integration, der durch die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, die Umsetzung von Reformen und messbare Ergebnisse verdient werde.
Bei dem Treffen wurde auch die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Albanien und Belgien im Kampf gegen die organisierte Kriminalität erörtert, mit besonderem Schwerpunkt auf der Beschlagnahme illegaler Vermögenswerte. Die Parteien erkannten die Bedeutung der Bekämpfung der finanziellen Macht krimineller Gruppen und die Notwendigkeit einer engeren institutionellen und operativen Koordinierung.
Der belgische Minister drückte seine Anerkennung für die Leistungen Albaniens und die beharrliche Arbeit der albanischen Institutionen im Bereich Justiz und Rechtsstaatlichkeit aus, die eine kontinuierliche Unterstützung für den Prozess der Integration Albaniens in die Europäische Union gewährleisten.
Abschließend würdigte Minister Gogu die Partnerschaft mit Belgien und betonte, dass Albanien seine Arbeit ernsthaft fortsetzen werde, um die Rechtsstaatlichkeit weiter zu stärken und mit Ergebnissen und Verdiensten auf dem Weg zur Europäischen Union voranzukommen.
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