Verheerende Unwetter in Afghanistan: 17 Tote und Dutzende Verletzte durch Überschwemmungen und Erdrutsche

Verheerende Unwetter in Afghanistan: 17 Tote und Dutzende Verletzte durch Überschwemmungen und Erdrutsche


Infolge der starken Stürme, die Afghanistan in den letzten Tagen heimsuchten und schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten, kamen mindestens 17 Menschen ums Leben und 26 weitere wurden verletzt.

Nach Angaben der Behörden sind 13 der 34 Provinzen des Landes betroffen, vor allem im Westen, in der Mitte und im Nordwesten. Teams der National Disaster Management Authority sind vor Ort und arbeiten daran, den Bewohnern zu helfen und den Schaden einzuschätzen. Der Sprecher dieser Institution, Jusuf Hamad, warnte davor, dass die Zahl der Opfer steigen könnte, während die Suche fortgesetzt werde.

Die Behörden riefen die Bürger dazu auf, Gebiete in der Nähe von Flüssen und gefährlichen Orten zu meiden, und forderten die örtlichen Beamten auf, in höchster Alarmbereitschaft zu sein, um die Notsituation zu bewältigen.

Anfang des Jahres forderten heftige Schneefälle und Sturzfluten in verschiedenen Regionen des Landes Dutzende Todesopfer und zeigten einmal mehr, wie anfällig Afghanistan für Naturkatastrophen ist.

Das Land gilt als eines der anfälligsten Länder für extreme Wetterphänomene, wo starke Regenfälle und Schnee häufig plötzliche Überschwemmungen mit schwerwiegenden Folgen verursachen. Allein im Jahr 2024 verloren über 300 Menschen bei Frühjahrsüberschwemmungen ihr Leben.

Experten weisen darauf hin, dass jahrzehntelange Konflikte, schlechte Infrastruktur, eine fragile Wirtschaft, Abholzung und Klimawandel die Auswirkungen dieser Katastrophen erheblich verschlimmern, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo viele Häuser mit schlechten Materialien gebaut werden und keinen ausreichenden Schutz bieten.

/vizionplus.tv



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