Die Viro-Brücke im Süden des Landes, die Gjirokastra mit dem Grenzpunkt Kakavija verbindet und eine Länge von etwa 500 Metern hat, soll nach der neuesten Einschätzung der Weltbank voraussichtlich im April eröffnet werden.
Letzterer unterstützt dieses Programm finanziell mit rund 55 Millionen US-Dollar, eine Intervention, die darauf abzielt, die Infrastruktur mehrerer Brücken im Land zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit gegen Naturkatastrophen zu erhöhen.
Dem Bericht zufolge bleiben die Fortschritte bei der Verwirklichung der Hauptziele stabil, während die Umsetzung insgesamt als mäßig zufriedenstellend bewertet wird.
Das Projekt ist in drei Hauptkomponenten gegliedert. Die erste Komponente, die Brückeninfrastruktur, macht mit rund 44 Millionen US-Dollar den Großteil der Finanzierung aus und umfasst den Bau neuer Brücken sowie die Sanierung bestehender Brücken. Die zweite Komponente bezieht sich auf die Stärkung der institutionellen Kapazitäten im Wert von etwa 7 Millionen Dollar und zielt darauf ab, die Standards für die Gestaltung, Wartung und Verwaltung der Infrastruktur zu verbessern. Während die dritte Komponente, das Projektmanagement, über einen Fonds von rund 4 Millionen Dollar verfügt, um die Koordination und effiziente Umsetzung der Investitionen sicherzustellen.
Neben der Viroi-Brücke, die den Verkehr auf einer wichtigen Südachse erheblich entlasten und den touristischen Zugang zum Gebiet verbessern soll, heißt es in dem Bericht, dass der Vertrag für den Bau der Beshiri-Brücke bereits unterzeichnet wurde und in die Umsetzungsphase eintritt.
Gleichzeitig haben die Behörden die Ausschreibungsunterlagen für zwölf weitere Brücken fertiggestellt. Diese Investitionen zielen nicht nur auf die Modernisierung der bestehenden Infrastruktur, sondern auch auf die Erhöhung der Sicherheitsstandards ab und wirken direkt auf die Risiken von Überschwemmungen, Erosion und Erdrutschen ein.
Die Daten zeigen, dass das Auszahlungstempo weiterhin relativ niedrig ist. Bisher wurden etwa 21 % des Gesamtfonds verteilt, während über 47 Millionen Dollar oder fast 4,7 Milliarden ALLE noch zugeteilt werden müssen. Dies deutet darauf hin, dass der intensivste Teil der Investitionen voraussichtlich in den Folgejahren stattfinden wird.
Die Projektabschlussfrist wurde früher geändert und soll derzeit am 31. Juli 2029 enden, um den Behörden Spielraum zu geben, die Verfahren und die Umsetzung vor Ort zu beschleunigen.
Das Projekt gilt als Schlüsselprojekt für Albanien, ein Land, das Naturphänomenen wie Überschwemmungen und Erdrutschen, aber auch negativen menschlichen Einflüssen ausgesetzt ist, die in der Vergangenheit das Straßennetz beschädigt und ganze Gemeinden isoliert haben, wie zuletzt auf der Achse Përrenjas-Librazhd. (Entnommen von Monitor)
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