Unternehmen schulden dem Staat 2 Milliarden Euro, die wichtigsten davon sind Gewinnsteuer und Mehrwertsteuer – JavaNews.al

Unternehmen schulden dem Staat 2 Milliarden Euro, die wichtigsten davon sind Gewinnsteuer und Mehrwertsteuer – JavaNews.al


Die Steuerrückstände der Unternehmen verzeichneten im vergangenen Jahr einen starken Anstieg und erreichten einen Wert von 2 Milliarden Euro.

Nach offiziellen Angaben der Generaldirektion Steuern belief sich der Wert der Zahlungsrückstände Ende Dezember 2025 auf 194,4 Milliarden, was einem Nettoanstieg von 31,89 Milliarden oder 19,6 % im Vergleich zum Jahresanfang entspricht.

In diesem Volumen ist auch ein Wert von 13,15 Milliarden ALL enthalten, etwa 6,8 % des Gesamtwerts, der sich derzeit in einem Gerichtsverfahren befindet.

Die Struktur dieser Schulden zeigt, dass die Einkommensteuer weiterhin der problematischste Posten ist und 35,5 % des Bestands mit einem Wert von 68,97 Milliarden ALL ausmacht, gefolgt von der Mehrwertsteuer mit 32,9 % oder 63,89 Milliarden ALL.

Im Jahr 2025 verzeichneten diese beiden Posten den größten Anstieg, wobei nur die Einkommensteuer um über 21 Milliarden ALL zunahm. Der Rest der Verpflichtungen ist in Quellensteuer, TAP, Dividende (DIVA), Sozialversicherung und andere Kategorien unterteilt.

Bei der Analyse der Zusammensetzung der Schulden macht der Kapitalbetrag (Grundverbindlichkeit) 60 % des Wertes aus, während die restlichen 40 % aus den aufgelaufenen Vertragsstrafen und Zahlungsrückständen stammen.

Über 60 % des Bestands entfallen auf unbezahlte Verpflichtungen seit mehr als 5 Jahren. Die Verwaltung hat sich jedoch auf die Einziehung neuerer Verbindlichkeiten durch Risikoanalysen konzentriert, um zu verhindern, dass neue Schulden obsolet werden.

Was den Status der Schuldner betrifft, so tragen passive Steuerzahler mit 66 % des Gesamtwerts den größten Anteil, während aktive Unternehmen für etwa 66,9 Milliarden ALL verantwortlich sind.

Die Generaldirektion Steuern stellte klar, dass zur Bewältigung dieser Situation im Jahr 2025 Initiativen zur Zwangseintreibung und zur Förderung der freiwilligen Selbstverwirklichung ergriffen wurden.

Die Datenanalyse zeigt, dass der Hauptgrund für dieses hohe Volumen mit der Struktur der Schuldner zusammenhängt, wo 66 % der Gesamtschulden, also etwa 127 Milliarden, passiven Steuerzahlern gehören.

Hierbei handelt es sich um Unternehmen, die nicht mehr aktiv sind, deren Verbindlichkeiten aber weiterhin im System verbleiben und jeden Monat durch verspätete Zinsen steigen. Dadurch entsteht ein Bestand, der schwer einzusammeln ist, da die Unternehmen oft nicht über Vermögenswerte verfügen, die sie beschlagnahmen könnten.

Darüber hinaus bleibt die Fälligkeit der Schulden eine entscheidende Herausforderung. Über 60 % der Bestände entfallen auf Verbindlichkeiten, die seit mehr als 5 Jahren nicht beglichen wurden. Diese Altschulden belasten die Staatsbilanz, während die Steuerverwaltung durch Risikoprofilanalysen versucht, den Anstieg der Neuschulden zu vermeiden.

Die Mehrwertsteuer führte im Jahr 2025 zu einem Anstieg des Schuldenbestands um 6,72 Milliarden Lek, ein Indikator dafür, dass die vom Verbraucher erhobenen Abgaben nicht vollständig in die Staatskasse geflossen sind.

Ein weiterer Grund, der den Anstieg erklärt, ist die Zusammensetzung der Schulden, da nur 60 % des Gesamtwerts Kapital sind, während 40 % Strafen und Verzugszinsen sind.

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