Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde ist nach Luftangriffen der USA und Israels in der Nähe des Kernkraftwerks Bushehr im Iran eine Person durch Splitter eines Projektils ums Leben gekommen.
Nach Angaben der Agentur unter Berufung auf iranische Behörden sei nach dem Angriff kein Anstieg der Strahlungswerte festgestellt worden.
Irans Außenminister Abbas Araghchi sagte, die Anlage sei seit Beginn des Konflikts am 28. Februar viermal bombardiert worden und kritisierte die mangelnde Sorge um die nukleare Sicherheit.
Unterdessen äußerte der Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, tiefe Besorgnis und betonte, dass Nuklearanlagen niemals Ziel von Angriffen sein dürften, und warnte vor der Gefahr eines schweren Unfalls.
Sogar die Atomenergieorganisation des Iran bestätigte den Vorfall, während das russische Unternehmen Rosatom bekannt gab, dass 198 seiner Mitarbeiter nach dem Angriff aus dem Kraftwerk evakuiert wurden.
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