Bei einer Routinekontrolle in der Gegend von San Trovaso in der Gemeinde Preganziol beschlagnahmte die Polizei in Treviso eine Menge von sieben Kilogramm reinem Kokain. Ein 44-jähriger albanischer Staatsbürger, der sich nachweislich irregulär im Hoheitsgebiet aufhielt und keinen festen Wohnsitz hatte, wurde in Handschellen gefesselt und des Drogenbesitzes mit der Absicht, sie zu verteilen, beschuldigt.
Nach Angaben der Behörden erfolgte die Festnahme nicht nach langen Ermittlungen, sondern aufgrund der Verdachtsmomente, die durch das nervöse Verhalten des Fahrers des Fahrzeugs während des Stopps geweckt wurden. Die widersprüchlichen Antworten veranlassten die Beamten, das Auto tiefer zu durchsuchen, wobei sie eine dunkle Tasche entdeckten, die zwischen den Sitzen lag. Darin befanden sich 14 Päckchen zu je einem halben Kilogramm, gefüllt mit hochwertigem Kokain.
Die auf dem Polizeirevier durchgeführten Tests bestätigten sofort, dass es sich um Betäubungsmittel handelte, die für den lokalen Markt, insbesondere für das Wochenende, bestimmt waren. Nach Angaben der Ermittler würde diese Menge nach Verarbeitung und Verkauf Hunderttausende Euro Gewinn erwirtschaften.
Die Polizei beschlagnahmte außerdem das Mobiltelefon des Festgenommenen, das bei der Identifizierung des Versorgungs- und Vertriebsnetzes hilfreich sein dürfte. Diese Operation gilt als einer der größten Angriffe der letzten Jahre in der Region und übertrifft die vorherige Operation „Focus 23“.
/vizionplus.tv
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