New York Times: Peking hat möglicherweise Flugabwehrraketen an den Iran geschickt

New York Times: Peking hat möglicherweise Flugabwehrraketen an den Iran geschickt


US-Geheimdienste haben Informationen erhalten, dass China in den letzten Wochen möglicherweise eine Lieferung von Flugabwehrraketen an den Iran wegen seines Konflikts mit den Vereinigten Staaten und Israel geschickt hat, berichtet die New York Times.

Die Beamten sagten, die Geheimdienste seien nicht schlüssig darüber, ob die Raketen geschickt wurden, und es gebe keine Beweise dafür, dass chinesische Raketen während des Konflikts bisher gegen US-amerikanische oder israelische Streitkräfte eingesetzt worden seien.

Nach Schätzungen von Geheimdiensten nimmt China insgeheim eine aktive Rolle im Krieg ein und erlaubt einigen Unternehmen, Chemikalien, Treibstoff und Komponenten, die in der militärischen Produktion verwendet werden könnten, für den Krieg in den Iran zu schicken. Schultergestützte Raketen, sogenannte MANPADS, sind in der Lage, tieffliegende Flugzeuge abzuschießen.

China zögert seit langem, fertige Militärausrüstung in den Iran zu schicken, doch einige Regierungsbeamte wollen, dass Peking seinen Unternehmen erlaubt, iranische Sicherheitskräfte während des Konflikts mit den Vereinigten Staaten direkt zu beliefern.

Sollte die chinesische Regierung die Lieferung der Raketen zulassen, wäre das eine deutliche Eskalation und ein Zeichen dafür, dass zumindest einige der chinesischen Führer aktiv daran arbeiten, eine militärische Niederlage der USA in einem Krieg herbeizuführen, der den Nahen Osten erfasst hat.

Die Informationen über eine mögliche chinesische Unterstützung für den Iran kommen, nachdem US-Geheimdienste Beweise dafür gesehen haben, dass Russland dem iranischen Militär spezielle Satelliteninformationen zur Verfügung gestellt hat, um das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarde dabei zu unterstützen, US-Schiffe sowie militärische und diplomatische Einrichtungen im gesamten Nahen Osten anzugreifen.

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