Oft wird das Eigelb eines hartgekochten Eies grün und dies ist das Ergebnis einer chemischen Reaktion, die auftritt, wenn das Ei zu lange gekocht wird. Aber können wir es essen und wie können wir es vermeiden?
Wenn Sie jemals ein hartgekochtes Ei aufgeschlagen haben und einen graugrünen Rand um das Eigelb gesehen haben, sind Sie nicht allein.
Dies ist ein häufiges Phänomen, das auftritt, wenn ein Ei länger als nötig hohen Temperaturen ausgesetzt wird. Es gibt keinen Schimmel, keine Anzeichen von Verfall. Es ist einfach das Ergebnis einer Wärmebehandlung.
Beim Kochen passieren vor allem zwei Dinge: Weiß enthält Schwefel, der beim Erhitzen als Schwefelwasserstoff freigesetzt wird. Gelb enthält Eisen. Wenn das Ei längere Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt wird, reagiert der Schwefelwasserstoff mit dem Eisen und es entsteht eine neue Verbindung: Eisensulfid. Diese Zusammensetzung hat die charakteristische graugrüne Farbe, die wir um das Eigelb herum sehen.
Ist es sicher, Eier zu essen?
Ja, absolut. Die Farbe steht nicht im Zusammenhang mit mikrobiellem Verderb und macht sie nicht gefährlich. Die Hauptunterschiede sind: Textur (trockener und „fester“) und Geschmack (etwas intensiver, mit Schwefelgehalt). Mit anderen Worten: Es geht um Qualität, nicht um Sicherheit.
Wann passiert es am häufigsten?
Das Phänomen tritt vor allem dann auf, wenn man Eier 10-12 Minuten lang kocht, wenn man sie nach dem Kochen in heißem Wasser lässt, wenn die Temperatur zu hoch ist (Kochen statt Sieden).
Wie man Eier richtig kocht, um ein perfektes Eigelb zu erhalten
Um eine „Ökologisierung“ zu vermeiden, ist nichts Kompliziertes erforderlich, lediglich das richtige Timing und eine schnelle Abkühlung.
Grundlegende Anleitung für sattes Gelb, ohne grün zu werden:
Klein: 8-9 Minuten
Mittel: 9-10 Minuten
Groß: 10-12 Minuten
Geben Sie die Eier sofort nach dem Kochen in eine Schüssel mit Eiswasser. Dadurch wird der thermische Prozess gestoppt, die Bildung von Eisensulfid verhindert und das Schälen erleichtert.
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