„Partizani“-Akte, Hitaj: Deshalb wurde Rama vorher nicht gerufen! Karaj: Der Premierminister hat Angst vor SPAK

„Partizani“-Akte, Hitaj: Deshalb wurde Rama vorher nicht gerufen! Karaj: Der Premierminister hat Angst vor SPAK


Der in das QUO VADIS-Studio von Vizion Plus eingeladene Journalist Arbër Hitaj sprach über die Akte „Partizani“ und kommentierte die Entscheidung des GJKKO, Premierminister Edi Rama als Zeugen im Gerichtsverfahren zu benennen.

Ihm zufolge gibt es keinen Grund für Ramas Nichterscheinen, wenn die Justiz dies verlangt. Hitaj fügte hinzu, dass Rama noch nie vorgeladen worden sei, da die Staatsanwälte alles Nötige in der Akte hätten.

Andererseits forderte Anwalt Leonard Karaj von der SPAK mehr Transparenz und warf Fragen zur Art und Weise der Namensnennung in der Akte und zu den bei den Ermittlungen befolgten Standards auf.

Er betonte, dass Institutionen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unabhängig von ihrer Funktion gleich behandeln sollten.

Auszüge aus dem Gespräch:

Masada: Rama wurde von Berishas Verteidigungsteam zu einem persönlichen Treffen mit ihm gerufen. Als erstes wird Balla als Prädikat in Frage gestellt. Was passiert ist, haben die Staatsanwälte in der Vergangenheit in der Akte, deshalb haben sie Edi Rama bisher nicht angerufen.

Ihr Lieben: Er wird überhaupt nicht namentlich erwähnt, es wird nur „der Bürgermeister“ erwähnt. SPAK muss transparent sein. Warum wird Premierminister Sali Berisha in der Akte erwähnt, während Rama nur „der Bürgermeister“ ist?

Masada: Ich glaube nicht, dass SPAK Angst vor Herrn Rama hat.

Ihr Lieben: Den ganzen Tag, sogar die ganze Nacht.

Masada: Der Widerstand, den Rama die ganze Zeit hatte, ist SPAK. Für Rama ist es nicht das Ende der Welt, dorthin zu gehen. Es ist schon einmal passiert. Es bedeutet mir nichts. Für mich ist es sehr gut, dass es heißt. Ich denke nicht, dass er es ablehnen sollte.

/vizionplus.tv

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