Die tägliche Hektik in der Küche und der Wunsch, alles auf einmal auszuprobieren, können unschuldig erscheinen.
Viele Lebensmittel sind jedoch unsicher, wenn sie roh oder unzureichend gegart verzehrt werden. Von rohem Fleisch bis hin zu bestimmten Hülsenfrüchten: Zu den Risiken gehören schwere Lebensmittelvergiftungen und sogar Infektionen, die einen Krankenhausaufenthalt erfordern können.
Experten weisen darauf hin, dass wir zwar alle wissen, dass lebende Hühner oder Eier Krankheiten verursachen können, es aber auch pflanzliche Lebensmittel gibt, die nicht ohne entsprechende Hitzebehandlung verzehrt werden sollten. Der Schlüssel liegt in der richtigen Vorbereitung und der Einhaltung der Kochsicherheitsregeln.
Mehl
Es mag harmlos erscheinen, aber Rohmehl kann Bakterien wie Salmonellen oder E. coli enthalten. Durch die Verarbeitung der Körner werden diese Mikroorganismen nicht abgetötet. Wenn Sie rohen Teig genießen möchten, müssen Sie zunächst das Mehl erhitzen und pasteurisierte Eier verwenden.
Hackfleisch
Rinderhackfleisch sollte nicht roh verzehrt werden, da sich Bakterien im Fleisch ausbreiten können. Während E. coli in Steaks an der Oberfläche verbleibt und durch Kochen abgetötet wird, kann es bei Hackfleisch zu schweren Lebensmittelvergiftungen kommen, wenn es nicht vollständig gegart wird. Die Innentemperatur sollte aus Sicherheitsgründen 160 °F (71 °C) erreichen.
Geflügel
Huhn, Truthahn, Ente oder Gans sollten nicht roh verzehrt werden. Eine Innentemperatur von 74 °C sorgt dafür, dass Bakterien, wie zum Beispiel Salmonellen, abgetötet werden und die Lebensmittel unbedenklich verzehrbar sind. Der Verzehr von lebendem Geflügel kann zu einer schweren Lebensmittelvergiftung führen.
Rote Bohnen
Rohe Bohnen enthalten einen hohen Anteil an Phytohämosphagnum, das bereits bei wenigen Bohnen Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann. Sie sind nur dann sicher, wenn sie nach 5 Stunden im Wasser mindestens 10 Minuten lang richtig gekocht werden. Die Bohnen aus der Dose sind jetzt verzehrfertig.
Milch
Rohmilch birgt ein Risiko durch Bakterien wie E. coli, Salmonellen und Listerien. Pasteurisierung verringert das Krankheitsrisiko und macht Milch trinkbar. Experten raten vom Verzehr von Rohmilch ab.
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