Der Präsident der Republik, Bajram Begaj, nahm am 11. Gipfel der Drei-Meere-Initiative in Dubrovnik, Kroatien, teil, wo diese Plattform aus 13 Mitgliedsländern der Europäischen Union ins Leben gerufen wurde.
Albanien ist seit letztem Jahr assoziiertes Mitglied dieser Plattform, deren Ziel es ist, Konnektivität, Innovation, Infrastruktur und industriellen Wettbewerb zu stärken.
Der Präsident der Republik forderte konkrete Ergebnisse, die die regionale Wirtschaftsentwicklung und Integration in die Europäische Union beschleunigen.
„Der Westbalkan ist nicht länger die Peripherie, sondern die strategische Front Europas“, betonte das Staatsoberhaupt in seiner Rede, die sich auf die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit und der europäischen Integration des Westbalkans konzentrierte.
Präsident Begaj beschrieb diese Initiative als eine Erfolgsgeschichte, die sich in eine konkrete Entwicklungsplattform verwandelt hat:
„Ein Jahrzehnt ist keine lange Zeit in der Geschichte, aber es reicht aus, um Ideen zu testen. Heute schafft diese Plattform echte Verbindungen, echte Investitionen und echte Wirkung.“
Das Staatsoberhaupt betonte, dass sich Europa in einem entscheidenden Moment befinde und mehr als nur Koordinierung benötige:
„Geopolitik, wirtschaftliche Unsicherheit und Veränderungen in Energie und Technologie erfordern nicht nur Koordination, sondern auch Führung; nicht nur Beständigkeit, sondern Vision.“
Bezüglich des Integrationsprozesses betonte der Präsident der Republik, dass die Erweiterung der Europäischen Union eine Investition in die Zukunft sei:
„Die Integration unserer Region ist kein zweitrangiges Thema, sondern Teil der Lösung für ein sichereres und wettbewerbsfähigeres Europa.“
In Bezug auf Albanien wies Präsident Begaj auf die Bedeutung von Konnektivitäts- und Infrastrukturprojekten hin:
„Konnektivität ist kein abstraktes Ziel. Sie bestimmt, wie Volkswirtschaften wachsen und wie sich Regionen entwickeln.“
Der Präsident der Republik erwähnte konkrete Projekte in den Bereichen Energie und Verkehr und bezeichnete sie als transformativ:
„Das sind nicht nur Infrastrukturprojekte, sondern Transformationsinstrumente, die Stabilität schaffen und Investitionen anziehen.“
Abschließend bekräftigte das Staatsoberhaupt das strategische Ziel Albaniens für die Integration in die Europäische Union:
„Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union bis 2030 bleibt unser strategischer Kompass.“
Präsident Begaj beendete seine Rede mit einer Botschaft zum konkreten Handeln:
„Was jetzt zählt, ist nicht, was wir sagen, sondern was wir tun.“
Der Präsident der Republik vertritt Albanien zum zweiten Mal mit dem Status eines assoziierten Partnerstaates beim Gipfel der Drei-Meere-Initiative.
In der auf dem Gipfel von Dubrovnik angenommenen Erklärung wurde betont, dass die Erweiterung der Europäischen Union eine strategische Investition für Frieden, Sicherheit und Wohlstand in Europa sei. In der Erklärung wurde die Forderung nach einem transparenten, leistungsorientierten, glaubwürdigen und vorhersehbaren Aufnahmeverfahren für Kandidatenländer, mit besonderem Bezug auf Albanien, bekräftigt.
Join The Discussion