WB: Die Wirtschaft wird sich verlangsamen, globale Unsicherheit und geopolitische Spannungen bremsen das Wachstum

WB: Die Wirtschaft wird sich verlangsamen, globale Unsicherheit und geopolitische Spannungen bremsen das Wachstum


Die Weltbank prognostiziert ebenso wie die Bank von Albanien eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums für unser Land aufgrund geopolitischer Spannungen.

Nach Angaben der Weltbank wirken sich hohe Energiepreise und Handelsstörungen aufgrund der Situation im Nahen Osten negativ auf die Kaufkraft aus.

„Globale Unsicherheit und geopolitische Spannungen bremsen das Wirtschaftswachstum und steigende Preise wirken sich direkt auf die Haushaltsbudgets aus. Albaniens Wirtschaft zeigt Widerstandsfähigkeit, aber die Aufrechterhaltung dieser Dynamik erfordert mutige Strukturreformen. Der Weg nach vorne ist klar: Beschleunigung der Reformen in Richtung EU-Mitgliedschaft, mehr Investitionen in Humankapital und digitale Infrastruktur. Die Mobilisierung von privatem Kapital wird Investitionen ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und die Konvergenz mit der EU beschleunigen“, sagte er Massimiliano Paoluçi, Leiter, WB-Gruppenbüro für Albanien.

In dem Bericht über den wirtschaftlichen Fortschritt betont die Weltbank auch, dass die Länder des Westbalkans über unzureichendes Humankapital verfügen, darunter Frauen, junge Menschen und andere Personen, die arbeiten möchten, aber mit Hindernissen beim Eintritt in den Arbeitsmarkt konfrontiert sind.

„Während politische Entscheidungsträger kurzfristige fiskalische Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen der Krise auf Familien und Unternehmen abzumildern, zeigt unser Bericht, dass Arbeitsplätze der Schlüssel für langfristigen wirtschaftlichen Fortschritt sind. Der Westbalkan verfügt über einen großen Pool an ungenutzten Talenten, Frauen, jungen Menschen und Einzelpersonen, die arbeiten wollen, aber auf Hindernisse stoßen. Ihre Einbeziehung in den Arbeitsmarkt ist eine der wirksamsten Maßnahmen, die zur Stärkung der Wirtschaft ergriffen werden können.“ hinzugefügt Paoluçi

Die Integration aller Gruppen in den Arbeitsmarkt sei besonders wichtig, fügt die Weltbank hinzu, da Prognosen zufolge für das nächste Jahrzehnt mindestens jeder Fünfte in der Region über 65 Jahre alt sein wird und Hochschulabsolventen abwandern. Um dieser Situation entgegenzuwirken, schlägt die Weltbank vor, durch Steuerpolitik attraktive Alternativen zu finden, um die gesamte Erwerbsbevölkerung in den Markt einzubeziehen.

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