Ein 35-jähriger Albaner, der seit drei Jahren von den albanischen Behörden gesucht wird, wurde in Moncalieri, Italien, festgenommen. Italienischen Medienberichten zufolge legte der Albaner den Beamten im Moment der Kontrolle auf der Straße durch die Polizei einen Personalausweis und einen spanischen Führerschein vor.
Nachdem sie zur weiteren Untersuchung und Überprüfung an die Turiner Polizeistation geschickt wurden, stellte sich heraus, dass die vorgelegten Dokumente vollständig gefälscht waren, um mögliche Kontrollen innerhalb Europas zu umgehen.
Inzwischen wurde auch bekannt, dass der 35-Jährige von den albanischen Behörden international gesucht wurde, da ihm die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Beteiligung an Mord, illegaler Waffenbesitz und Lieferung von Werkzeugen für kriminelle Aktivitäten vorgeworfen wurde.
Das Gericht in Tirana verurteilte ihn zu drei Jahren und vier Monaten Gefängnis. Seine Auslieferung an Albanien wird erwartet.
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