Verteidigungsminister Ermal Nufi stellte in einer Pressekonferenz mit Medienvertretern die strategischen Prioritäten und Hauptverpflichtungen des Verteidigungsministeriums im Bereich der nationalen Sicherheit, der Modernisierung der Streitkräfte und des zivilen Notfallmanagements vor.
In Anwesenheit des Chefs des Generalstabs der Streitkräfte, Generalleutnant Arben Kingji; Direktor der Nationalen Zivilschutzbehörde, Haki Çako; Wie auch der Administrator des Staatsunternehmens, Ardi Veliu, betonte Minister Nufi, dass Albanien ein treuer Verbündeter der NATO und ein aktiver Partner in der regionalen und internationalen Sicherheit bleibe.
Er betonte, dass die Streitkräfte der Republik Albanien derzeit mit etwa 250 Mann an Missionen und Einsätzen im Ausland im Rahmen der NATO, der Europäischen Union und der Vereinten Nationen teilnehmen.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Modernisierung der Streitkräfte gelegt, wobei Investitionen in Luftverteidigungssysteme, Drohnen- und Abwehrtechnologien, Cyberverteidigung, Artilleriefeuerkraft, taktische Instrumente und moderne Kommunikationssysteme weiterhin Priorität haben.
„Zweifellos bleibt die Modernisierung unserer Streitkräfte eine der strategischen Prioritäten. Die Investitionen konzentrieren sich auf Kapazitäten mit direktem operativen Einfluss im Einklang mit den Zielen der NATO und den nationalen Sicherheitsbedürfnissen“, sagte der Verteidigungsminister, wonach dieser Prozess in enger Zusammenarbeit mit unseren Verbündeten in der NATO und strategischen Partnern entwickelt werde.
Im Rahmen der Entwicklung der Verteidigungsindustrie würdigte Minister Nufi die strategische Vereinbarung zwischen dem Staatsunternehmen „Kayo“ und dem italienischen Unternehmen „Fincantieri“, die darauf abzielt, in Pashaliman eine neue Werft für die Produktion von Schiffen zu errichten. Das Projekt sieht die Schaffung von rund 400 neuen Arbeitsplätzen und den Ausbau technologischer Kapazitäten im Land vor.
„Diese Partnerschaft ebnet den Weg für die Produktion von Marineschiffen in Albanien, sowohl für den nationalen Bedarf als auch für internationale Märkte. Das Projekt sieht Folgendes vor: die Schaffung einer neuen Werft in Pashaliman, die Beschäftigung von etwa 400 Bürgern, die Entwicklung der technologischen und beruflichen Fähigkeiten junger Menschen und die Rückkehr Albaniens zu einem wichtigen europäischen Standort für den Bau kleiner und mittlerer Schiffe. Dies ist eine Investition von strategischer Bedeutung, nicht nur für die Verteidigung, sondern auch für die wirtschaftliche und industrielle Entwicklung des Landes“, betonte der Minister der Verteidigung.
Minister Nufi betonte auch das deutlich gestiegene Interesse junger Menschen, sich den Streitkräften anzuschließen. Den neuesten Daten zufolge ist die Zahl der Neueinstellungen in den letzten zwei Jahren um etwa 90 % gestiegen, während die Beteiligung von Frauen in der Einstellungsphase 12–13 % erreicht.
Am Vorabend der Sommersaison stellte der Verteidigungsminister außerdem die Maßnahmen zur Bewältigung ziviler Notfälle vor. Er kündigte an, dass die Strukturen auf lokaler Ebene gestärkt, die interinstitutionelle Koordination verbessert und die personellen und technischen Kapazitäten für die Reaktion auf Notsituationen erhöht worden seien. Außerdem ist der Zivilschutzfonds von 800 Millionen ALL im Jahr 2025 auf 1 Milliarde ALL im Jahr 2026 gestiegen.
Am Ende der Konferenz bekräftigte Minister Nufi das Engagement des Verteidigungsministeriums für Transparenz, kontinuierliche Kommunikation mit der Öffentlichkeit und eine weitere Stärkung der Verteidigungskapazitäten des Landes.
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