Das Remote-Banking (Homebanking) über das Internet oder Mobiltelefon verzeichnete in den ersten drei Monaten dieses Jahres erneut ein zweistelliges Wachstum.
Nach Angaben der Bank von Albanien erreichte die Zahl der Ferntransaktionen in den ersten drei Monaten dieses Jahres 3,06 Millionen, ein Anstieg von 26 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gesamtwert der per Internetbanking getätigten Überweisungen erreichte 528,4 Milliarden ALL, fast 31 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Unter Homebanking versteht man solche Bankgeschäfte, die angeordnet werden, ohne dass der Kunde physisch zur Bank gehen muss, d. h. die Nutzung von Internetbanking oder mobilen Anwendungen, die durch den Internetdienst unterstützt werden.
Alle Geschäftsbanken in Albanien bieten Remote-Banking-Dienste an, was bedeutet, dass jedem Kunden des Bankensektors ein alternativer Zahlungskanal zur Verfügung steht.
Transaktionen über digitale Kanäle dominieren zunehmend die Struktur der über das Bankensystem getätigten Überweisungen. In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 machten Überweisungen über digitale Kanäle 67 % der Gesamtzahl der Banküberweisungen aus und stiegen damit gegenüber dem Anteil von 64 % im letzten Jahr weiter an.
Für jede natürliche oder juristische Person, die ein Bankkonto besitzt, kann die überwiegende Mehrheit der Zahlungen und Überweisungen mittlerweile über das Internet abgewickelt werden, ohne dass ein physischer Gang zur Bank erforderlich ist.
Die Nutzung von Zahlungen über elektronische Kanäle wird auch durch die von der Bank von Albanien eingeführten Tariferleichterungen gefördert, die niedrigere Provisionen für Überweisungen über elektronische Kanäle im Vergleich zu Überweisungen in Filialen vorsehen.
In der neuen Verordnung „Über den Betrieb des Kleinbetragszahlungs-Clearingsystems – AECH“, die im September letzten Jahres verabschiedet wurde, hat die Bank von Albanien Änderungen genehmigt, die noch mehr Anreize für elektronische Zahlungskanäle schaffen.
Für elektronisch veranlasste Erstzahlungen mit einem Wert von höchstens 40.000 ALL sollten Banken keine Provisionen erheben. Zuvor betrug der von der Provision befreite Höchstwert für elektronisch getätigte Überweisungen (über Internet-Banking oder Mobile-Banking-Dienste) 20.000 ALL.
Für Überweisungen über ALLE 40.000 bis zu einem Wert von ALLEN 10 Millionen, die elektronisch durchgeführt werden, beträgt die maximal zulässige Provision 0,005 % des übertragenen Wertes.
Für Papierüberweisungen (durchgeführt in Filialen) im Wert von bis zu 10 Millionen ALL beträgt die maximal zulässige Provision hingegen 0,01 %.
Bis Ende 2025 erreichte die Zahl der mit dem Internet verbundenen Bankkonten 1,95 Millionen, ein jährlicher Anstieg von 44 %. Es wird geschätzt, dass mittlerweile 49 % der aktiven Bankkonten über das Internet zugänglich sind, Ende 2024 waren es noch 39 % und im Jahr 2020 weniger als 20 %.
Ungefähr 90 % der mit dem Internet verbundenen gebietsansässigen Bankkonten gehören Privatpersonen.
Die Zahl der mit dem Internet verbundenen Konten stieg bei Privatpersonen um 45 %, während bei Geschäftskonten der Anstieg um 39 % höher ausfiel als im Vorjahr. /Vom Monitor übernommen
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