Gewohnheiten, die Sie vor Blähungen „bewahren“.

Gewohnheiten, die Sie vor Blähungen „bewahren“.


Blähungen sind eines der häufigsten Alltagsprobleme. Manchmal tritt es nach einer großen Mahlzeit auf, manchmal ohne ersichtlichen Grund, und führt zu Unbehagen, Schweregefühl und oft auch zu Reizungen. Viele halten es für „normal“, Experten weisen jedoch darauf hin, dass der Darm ein sehr empfindlicher Mechanismus ist, der durch Ernährung, Stress, Schlaf und unsere täglichen Gewohnheiten beeinflusst wird.

In den letzten Jahren wurde seine Gesundheit nicht nur mit der Verdauung, sondern auch mit dem allgemeinen Wohlbefinden, dem Immunsystem und sogar der Langlebigkeit in Verbindung gebracht. Und obwohl es nicht für jeden eine „magische“ Lösung gibt, können kleine Veränderungen im Alltag oft Blähungen deutlich reduzieren, insbesondere jetzt, wo der Sommer da ist und wir uns so leicht wie möglich fühlen wollen.

Gewohnheiten, die Sie vor Blähungen „bewahren“.

1. Ballaststoffe sind Ihr Verbündeter

Eine ballaststoffreiche Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäßen Darmfunktion bei und vermehrt die „guten“ Bakterien in Ihrem Darm. Lebensmittel wie Hafer, Bohnen, Orangen, Süßkartoffeln und Gemüse können die Verdauung unterstützen und die Darmfunktion verbessern.

Gleichgewicht ist jedoch alles. Das Geheimnis liegt im allmählichen Wachstum und der richtigen Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt.

2. Ein kleiner Spaziergang nach dem Essen hilft mehr als Sie denken

Nach einem herzhaften Essen verspüren viele Menschen den Drang, sich auf das Sofa zu legen. Aber ein kurzer Spaziergang könnte tatsächlich die beste Option sein. Untersuchungen zufolge kann bereits ein 10- bis 15-minütiger gemütlicher Spaziergang nach dem Essen erheblich dazu beitragen, Blähungen zu reduzieren.

Bewegung aktiviert auf natürliche Weise das Verdauungssystem und trägt zu einer besseren Darmfunktion bei. Gleichzeitig kann es das Schwere- und Unwohlsein, das nach den Mahlzeiten auftritt, reduzieren.

3. Langsames Kauen macht einen Unterschied

In unserem schnelllebigen Leben essen viele Menschen in Eile vor dem Bildschirm oder im Stehen. Aber die Verdauung beginnt im Mund. Untersuchungen zeigen, dass das richtige Kauen der Nahrung dabei hilft, die Nahrung aufzuspalten und den gesamten Verdauungsprozess erleichtert. Wenn wir langsamer essen, ist es außerdem weniger wahrscheinlich, dass wir mehr Nahrung zu uns nehmen, als wir tatsächlich benötigen. Experten weisen sogar darauf hin, dass schnelles Essen zu mehr Luft im Magen führen kann, was zu Blähungen führt.

4. Magst du kein rohes Gemüse?

Gemüse gilt als Grundbestandteil einer gesunden Ernährung. Allerdings kann rohes Gemüse für manche Menschen schwieriger zu verdauen sein. Menschen, die häufig unter Blähungen leiden, fühlen sich oft besser, wenn sie gekochtes Gemüse anstelle von rohen Salaten bevorzugen. Kochen trägt dazu bei, die Ballaststoffe „weicher“ zu machen und die Nahrung leichter verdaulich zu machen. Das bedeutet nicht, dass Sie auf Salate verzichten sollten, aber es lohnt sich, die Reaktionen Ihres Körpers zu beobachten und Ihren Arzt zu konsultieren, bevor Sie Ihre Ernährung umstellen.

5. Der Instinkt liebt Routine

Experten erklären, dass der Verzehr großer und unregelmäßiger Mahlzeiten das Verdauungssystem belasten und Beschwerden verursachen kann. Umgekehrt tragen kleinere, gleichmäßigere Mahlzeiten über den Tag verteilt häufig dazu bei, Blähungen zu reduzieren und die Verdauung zu verbessern. Selbst einheitliche Essenszeiten können dazu beitragen, dass der Körper besser funktioniert.

Wann sollte auf Blähungen geachtet werden?

Obwohl gelegentlich Blähungen häufig vorkommen, betonen Experten, dass es wichtig ist, eine ärztliche Untersuchung einzuholen, wenn die Symptome anhalten oder von starken Schmerzen oder Unwohlsein begleitet werden.

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